Samstag, 25. April 2015

(Buchvorstellung) Eine Messerspitze voll Magie von Lisa Graff

 
Titel: Eine Messerspitze voll Magie
Autor: Lisa Graff
Seiten: 216
Erscheinungstermin: 18.07.2014
Verlag: Ueberreuter
Originalversion: Nein
Originaltitel: Tangle of Knots
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Es wurde mir auf der Messe ans Herz gelegt und ich war dann neugierig.

Inhalt:
Die 11-jährige Cady hat ein magisches Talent: Sie kann für jeden Menschen genau den perfekten Kuchen backen. Doch eines hat sie bisher noch nicht gefunden - ihre perfekte Familie! Und so lebt sie, seit sie denken kann, in Miss Mallorys »Heim für verloren gegangene Mädchen«. Was sie jedoch nicht ahnt, ist, dass Miss Mallory bereits wieder ihr untrügliches Ziehen in der Brust spürt. Und das bedeutet, dass auch Cadys größter Herzenswunsch bald in Erfüllung gehen wird. Doch ehe Cady mit ihrer Familie zusammenleben darf, muss sie zunächst ein magisches Chaos aus verloren gegangenen blauen Koffern, gestohlenen Talenten und unerfüllten Sehnsüchten entwirren - und nicht zuletzt sagenhaft sinnberauschende Kuchen backen ... (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist sehr süß gestaltet, vor allem, da es sich hier um ein Kinderbuch handelt.

Titel:
Mit dem Titel konnte ich erst nichts anfangen, da er sehr lang ist. Aber er passt auf jeden Fall zur Geschichte.

Schreibstil:
Wer Märchen mag, ist hier genau richtig. Wir haben einen allwissenden Erzähler, was ja mittlerweile eine Seltenheit geworden ist und dieser spricht den Leser auch immer wieder persönlich an, wodurch der Märchenfaktor noch unterstützt wird. Aber es ist nicht nur dieser Erzähler, sondern generell die Art, wie Lisa Graff es schafft, den Leser in diese zauberhafte Geschichte hineinzuziehen. So ist das Weisenheim kein böses dunkles Haus, sondern heißt wirklich "Heim für verloren gegangene Mädchen". Denn die Heimleiterin hat die Gabe, alle Kinder schnell unterzubringen. Es ist diese positive Stimmung, die das Buch zu etwas Besonderem werden lässt. Nicht nur für Kinder.

Charaktere:
Die Autorin erzählt nicht nur die Geschichte von Cady, sondern auch von anderen Personen, wie zum Beispiel ihrem Adoptivvater Toby. Jeder hat eine Gabe, die sie positiv einsetzen können. Cady kann zum Beispiel für jeden den richtigen Kuchen backen. Sobald man sich damit zurechtgefunden hat, dass jedes Kapitel einen anderen Charakter behandelt, kommt man sehr schnell in die Geschichte herein und weiß die sehr gut ausgearbeiteten Haupt- und Nebenpersonen zu schätzen.
Es ist ein Kinderbuch, aber eines auf hohem Niveau, weshalb es mir sehr viel Spaß gemacht hat, es zu lesen.

Erwähnenswert:
Die Kapitel werden immer wieder im Cadys Backrezepten zum Nachbacken unterbrochen.

Stuck in my Head:
»Er mochte zwar einmal als Vater versagt haben, dachte Toby, als Cady zurück in die Küche ging, aber er würde ganz bestimmt kein zweites Mal versagen. Er würde tun, was nötig war, aber versagen würde er nicht..« (S.95) 
Krisenreif:
Vielleicht ist es für jüngere Leser am Anfang etwas verwirrend, sich mit den ganzen Charakteren zurechtzufinden. Denn ich hatte da etwas gebracht.

Fazit:
Ein zuckersüßes Buch, mit ganz viel Magie und einem Schreibstil, der nicht nur die Kleinen verzaubern wird. Ganz klare Empfehlung von meiner Seite aus.





1 Kommentar:

  1. Huhu, irgendwie komisch: einerseits bin ich jetzt total neugierig geworden und andererseits bin ich doch sehr skeptisch, ob dieses Buch etwas für mich sein könnte. Mir geht es da gerade wie bei Das Blubbern von Glück.
    Werd mal schauen, ob ich noch die eine oder andere Rezi dazu finde...

    Viele liebe Grüße und genieß dein Wochenende
    Nelly von Nellys Leseecke

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