Donnerstag, 9. April 2015

(Buchvorstellung) Ich sehe was, was niemand sieht von Tim O'Rourke

 
Titel: Ich sehe was, was niemand sieht
Autor: Tim O'Rourke
Seiten: 368
Erscheinungstermin: 26.02.2015
Verlag: Chicken House
Originalversion: Ja
Originaltitel: Ich sehe was, was niemand sieht
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
War Überraschungspost vom Verlag.

Inhalt:
Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde. Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ... Ein packender Mystery-Thriller! (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover wirkt sehr düster, was perfekt zur Story passt. Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass es nur dreifarbig gehalten wurde.

Titel:
Ein sehr langer Titel, der an das beliebte Kinderspiel "Ich sehe was, was du nicht siehst" erinnert. Auch wenn ich normalerweise lieber kurze Titel habe, kann ich in diesem Fall damit leben.

Schreibstil:
Das Erste, das mir auffiel, war, dass sehr viele Sätze mit "Ich" anfangen. Nicht unbedingt mein Stil, aber erstaunlicherweise fängt man recht schnell an, es zu überlesen. Ansonsten ist es sehr flüssig geschrieben und definitiv ein Buch, das man in ein bis zwei Tagen gelesen hat, da die Story spannend ist.
Die Protagonisten Charley und Tom erzählen abwechselnd in der Ich-Perspektive, wodurch der Leser meistens einen Schritt voraus ist. Das kann ab und an etwas von der Story vorwegnehmen, aber meistens spielt es sich gut ein.
Ein schönes Stilelement war auch, die Kapitel mit Uhrzeiten zu versehen.

Charaktere:
Charley hat seit dem Tod ihrer Mutter immer wieder Visionen von Menschen, die kurz davor sind, zu sterben. Leider glaubt ihr niemand, sodass sie in der Schule gemoppt und von ihrem Vater von einem Arzt zum nächsten geschleppt wird. Nachdem sie einen neuen Mord beobachtet, will sie zu der Stelle, an der das Mädchen gestorben ist, um sich selbst zu beweisen, dass sie nicht verrückt wird. Doch bevor sie den Tatort erreicht, läuft sie dem Polizisten Tom in die Arme, der sie direkt verhört.
Er glaubt ihr zwar nicht, dass sie Visionen hat, geht aber davon aus, dass sie etwas über den Todesfalls es Mädchens weiß. Zusätzlich findet er sie auch attraktiv, weshalb er sich auf das Spiel einlässt und ihr erst einmal zuhört. Beide Charaktere waren schön ausgearbeitet und man kann sich durch die Ich-Perspektive sehr gut in sie reinversetzen.

Erwähnenswert:
Es handelt sich hier um einen Thriller mit ein wenig Sci-Fi.

Stuck in my Head:
»Ob Charley nun die Wahrheit sagte oder nicht, sie wusste etwas über den Tod des Mädchens. Ob das von einer Reihe übernatürlicher Blitze herrührte oder ob sie tiefer in der Sache drinsteckte und einfach Angst hatte, mir das zu sagen - ich musste jedenfalls dranbleiben. Ihr Vertrauen gewinnen.« (S. 79)
Krisenreif:
Mir ging es ein bisschen zu schnell, dass Tom Charley gleich so unwiderstehlich findet. Immerhin könnte sie ja auch die Mörderin sein.

Fazit:
Sehr spannender Jugendthriller, der Lust auf mehr macht. Definitiv ein Autor, den ich im Auge behalten werde und das Buch kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.





Kommentare:

  1. Hallo Sonja,

    bin ich froh, dass ich das Buch schon hier am SuB bunkere, deine Rezension liest sich vielversprechend. Bisher sind doch recht gemischte Meinungen zu dem Buch aufgefallen. Ich bin gespannt!

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Ich fand es echt gut. Vor allem die Auflösung. Aber es ist halt Sci-Fi und ein bisschen Mystery/Horror.

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