Samstag, 23. Mai 2015

(Buchvorstellung) Die Clans der Seeker - Die Stunde des Fuchses von Arwen Elys Dayton

 
Titel: Die Clans der Seeker - Die Stunde des Fuchses
Autor: Arwen Elys Dayton
Seiten: 472
Erscheinungstermin: 30.04.2015
Verlag: Arena
Originalversion: Ja
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Klappentext klang ansprechend.

Inhalt:
Eine epische Saga von Freundschaft, Macht, Verrat und wahrer Liebe. In der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, wird sie endlich werden, was all ihre Vorfahren vor ihr waren. Ein Seeker. Eine ehrenvolle Kämpferin für die Schwachen und Unterdrückten. Seite an Seite mit ihren engsten Gefährten John und Shinobu. Ihre große Liebe. Ihr bester Freund. Doch in der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, verändert sich alles. Ein Seeker zu sein, ist nicht, was sie dachte. Ihre Familie ist nicht, was sie dachte. Selbst der Junge, den sie liebt, ist nicht, was sie dachte. Und nun ist es zu spät, davonzulaufen. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover gefällt mir gut, wobei es sehr nach "High Fantasy" schreit und das nun das komplett falsche Genre für mich wäre. Allerdings las ich den Klappentext und recherchierte daraufhin etwas herum. Sonst hätte ich es wohl nicht gelesen.

Titel:
Klingt gut – aber auch hier wird wieder der Anschein nach "High Fantasy" geweckt, obwohl es sich um "Urban Fantasy" handelt.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr detailliert, weshalb die Story auch recht lange braucht, bis sie in Fahrt kommt. Dazu kommt, dass ich wirklich Probleme hatte, mich von der Geschichte gefangen nehmen zu lassen. Man schaut zu, fiebert auch mal mit, aber ich hatte bis zum Ende nicht das Gefühl, wirklich zusammen mit den Charakteren diese Story zu erleben sondern eher als Zuschauer.
Was mir aber gut gefallen hat, waren die verschiedenen Sichtweisen, sodass man immer mal dem Einen und dann dem Anderen über die Schulter schauen konnte.

Charaktere:
Quin und John sind die Hauptcharaktere in diesem Werk und zeigen schon im ersten Kapitel recht deutlich, dass das Buch anders aufgebaut ist. Die beiden sind schon in einander verliebt und John schwächelt im Gegensatz zu Quin etwas. Zumindest ist das der erste Eindruck, bis man dann zu einem Wendepunkt kommt, der leider schon im Klappentext angesprochen wird.
Des Weiteren muss ich sagen, dass ich – obwohl die Charaktere gut ausgearbeitet waren – Probleme hatte, mit ihnen mitzufiebern. Ich liebe Urban Fantasy, aber hier ist der Funke einfach nicht wirklich übergesprungen, was in meinen Augen daran lag, dass der Schreibstil den Leser immer auf Abstand hält.

Erwähnenswert:
Vielleicht nichts für den typischen UF-Leser. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wem ich das Buch empfehlen soll.

Stuck in my Head:
»Er sah ihr in die Augen und sie bemerkte Scham in seinem Blick, aber auch etwas anderes: Er wirkte extrem dankbar. Wieder kam er ihr vor wie ein Ertrinkender, einer, dem nan gerade eine Schwimmweste zugeworfen hatte.« (S.261) 
Krisenreif:
Seit langem mal wieder ein Buch, bei dem ich immer wieder auf die Seitenzahl geschaut habe. Es kam mir doppelt so lang vor, wie es eigentlich war.

Fazit:
Drei knappe Sterne, da die Charaktere und auch die Geschichte gut sind. Leider ist der Schreibstil das, womit ein Buch steht und fällt. Und der Stil und ich sind einfach keine Freunde geworden.





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