Mittwoch, 27. Mai 2015

(Buchvorstellung) Schrei von Eric Berg

 
Titel: Schrei
Autor: Eric Berg
Seiten: 160
Erscheinungstermin: 08.01.2015
Verlag: Bloomoon
Originalversion: Ja
Originaltitel: Schrei
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Mir wurde das Buch auf der Messe in Leipzig empfohlen.

Inhalt:
»Die einen nennen es Unglück, die anderen nennen es Mord. Ich nenne es Schicksal.« Es sind schwüle Tage im August, als Lulu ins Internat am See zurückkehrt. Aber ihr graut vor dem bevorstehenden Schuljahr. Nicht nur, dass ihre beste Freundin plötzlich wie besessen Todesszenen zeichnet und Lulu fies gemobbt wird. Ausgerechnet Niko geht ihr nicht mehr aus dem Kopf, obwohl sie doch eigentlich glücklich mit Lars zusammen ist. Lulu muss sich endlich entscheiden, wen sie wirklich liebt, bevor es zu spät ist … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Ich glaube, Menschen mit schwachen Nerven werden eher nicht nach dem Buch greifen. Aber lasst euch nicht abschrecken, so blutrünstig ist es nicht.

Titel:
Der Titel passt sehr gut und verrät auch direkt das Genre – Triller.

Schreibstil:
Das A und O an einem Buch ist meiner Meinung nach der Schreibstil. Denn sind wir mal ehrlich: Selbst die flachsten Charaktere treten in den Hintergrund, wenn die Story spitze ausgearbeitet ist. Vorab: die Charaktere sind auch gut.
Was dieses Buch auszeichnet ist eine Mischung auch Ich-Erzählern und einer Haupthandlung, die in der dritten Person verfasst wurde. Diese Aufteilung macht, je mehr man in der Geschichte drin ist, seht viel Sinn, denn die Protagonisten erzählen in der Ich-Form, wie sie zu "Dem Unglück" stehen. Zwischen diesen Aussagen formt sich dann das tatsächliche Geschehen in der dritten Person.

Charaktere:
Im Grunde ist Lulu die Protagonistin, denn um ihre Geschichte dreht sich das Buch. Allerdings stehen die Zeugenaussagen der Klassenkameraden im Vordergrund, die jeweils in der Ich-Perspektive geschrieben sind. Eric Berg schafft es wunderbar, fassettenreiche  Charaktere aufs Papier zu zaubern, idem sowohl die netten, als auch die weniger netten Persönlichkeiten zu Wort kommen. Ich fand alle sehr glaubhaft und auch die Auflösung super, denn es wurde auf "richtige" Antagonisten verzichtet. Stattdessen gab es ein Szenario, das sich überall so hätte zuspitzen können.

Erwähnenswert:
Obwohl es nur 160 Seiten hat, ist es jede Seite wert!

Stuck in my Head:
»Wie hatte sie sich nur so hinreißen lassen können, das Allerschlimmste zu über den Freund ihrer Freundin denken zu können? Jemandem einen Mord zu unterstellen, war wirklich heftig .« (S. 124)
Krisenreif:
Nix zu meckern.

Fazit:
Kurz, knapp, auf den Punkt und superspannend. Ich als Thriller-Vielleser wusste bis kurz vor Ende nicht, was vor sich ging. Dafür: Hut ab!





Kommentare:

  1. Hi Sonja,
    ein Thriller, der nur 160 Seiten hat und dennoch 5 Sterne verdient? Das reizt mich sehr. Ich denke, das Buch könnte auch bald in meinem Regal landen! :)

    Liebe Grüße, Lisa

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    1. Les ihn unbedingt! Ich war auch positiv überrascht.

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