Sonntag, 10. Mai 2015

(Gequatschtes) Schön, dass nicht nur bei mir Komma-Chaos herrscht

Ich habe es ja nicht so mit den Kommas. Zitat meines Agenten bezüglich meines Exposés: "Alles okay. Ich aber habe noch ein paar Kommas gespendet". Joar, damit hatte ich gerechnet *hust*.
Seit einem Jahr versuche ich wirklich (Komma) mein Problem in den Griff zu bekommen. Also lese ich auch aufmerksamer meine Bücher (Komma) um ein besseres Gespür für die Grammatik zu bekommen.
Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass das wohl von Lektorat zu Lektorat unterschiedlich ist. Je nach Verlag sitzen da mehr, mal weniger Kommas im Text. Was mich wieder mal an den Regeln verzweifeln lässt. Noch dazu schreiben wir auf der Arbeit in der alten Rechtschreibung, was das Chaos perfekt macht.
Ich habe jetzt für mich die Entscheidung getroffen, dass ich mir darüber nicht mehr den Kopf zerbrechen werde. Solle ich das jemals perfekt beherrschen, dürfte das ein einem Wunder gleichen.
Und mal ehrlich, gerade an die Autoren gerichtet: Das sichert Arbeitsplätze im Lektorat *zwinker*.

Kommentare:

  1. Oh ja, das Problem mit dem Komma kenne ich nur zu gut. Ich bin zwar keine Autorin, muss aber im Beruf den einen oder anderen Text verfassen. Gruselig!! Seit der neuen Rechtschreibregelung schwimme ich da total. Von daher hast du mein vollstes Mitgefühl! (Und schenke dir ein paar Kommata, die du bei Bdarf in deine Texte einstreuen kannst ,,,,, )
    LG
    loralee

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    1. Mich beruhigt das ja schon, dass ich mit diesem Problem nicht alleine dastehe.

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  2. Hallo!

    Das Kommaproblem kenne ich nur zu gut! Bei uns in der Arbeit denkt man drüber nach, eine Weiterbildung zu dem Thema anzubieten, was grundsätzlich nicht schlecht wäre. Ja, alte Rechtschreibung, neue Rechtschreibung, deutsche Rechtschreibung und dann die österreichische dazu. Obwohl meine Rechtschreibung immer ok war, muss ich laufend im Duden oder im Wörterbuch nachschauen, weil ich verunsichert bin. Daher, du bist nicht allein!

    Und stimmt, man will ja die Lektoren nicht ohne Arbeit lassen. :-D

    Liebe Grüße & schönen Sonntag,
    Nicole

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    1. Im Grunde ist das, wie vier Fremdsprachen können *lach*

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  3. Wenn mal ab und zu ein Komma fehlt, habe ich damit kein Problem. Ich finde es nur gruselig, wenn an völlig falschen Stellen ganz unmotiviert welche sind, die da gar nicht hingehören. Das wirft mich dann leider oft aus der Story raus, das kann ich gar nicht verhindern. Und das finde ich total schade.
    Ob der Autor oder der Lektor das Buch für mich schön machen, ist mir dann wieder egal ;-)
    Leider hat die Rechtschreibreform in meinem Kopf nur zusätzliches Chaos hinterlassen. Ob das jemals einfach zu durchschauen ist, bezweifle ich inzwischen.
    Schönen Sonntag und LG
    Gabi

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    1. Eben, es ist einfach Chaos, wenn es jeder anders macht ...

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  4. Ich bin erst seitdem ich in meinem neuen Job so viel Korrekturlesen muss, gelernt wie die Kommasetzung geht und selbst dann google ich dauernd nach, weil die deutsche Sprache mich wahnsinnig macht. Interessanterweise erwartet man im Germanistikstudium, dass wir das alle schon beherrschen und niemand kann es. Wirklich niemand! Mein größter Freund ist von daher der Duden und die Textkorrektur. Die findet viel!

    Liebe Grüße,
    Susanne

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    1. Aber selbst mit Duden ist es noch kompliziert. ich habe jetzt endlich gelernt, wann vor "als/wie" ein Komma kommt, und wann nicht. Es besteht noch Hoffnung *grins*

      Ja, im Studium passiert das oft. ist bei mir im Journalismus-Studium nicht anders.

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  5. Wie, da gibt es immer noch Sturköpfe, die die Rechtschreibreform einfach missachten? Dafür habe ich kein Verständnis.
    Kein Wunder, dass das Chaos bezüglich der Rechtschreibung in den Köpfen der Menschen so groß ist. Gerade bezüglich der Kommasetzung hat die Rechtschreibreform aber doch auch erhebliche Freiräume geschaffen.
    Ein Problem ist wohl auch, dass in puncto Vermittlung jeder dem anderen die Aufgabe zuschiebt: Die Uni den Gymnasien, die Gymnasien den Grundschulen. Dabei ist - zumindest, was die Schulen anbelangt, geregelt, wer was zu vermitteln hat.
    LG
    Astrid

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    1. Ja, die gibt es. Aber deren Zielgruppe ist wohl auch eher die Generation vor der Reform *lach*
      Ich zerbreche mir darüber nicht mehr den Kopf ...

      Das stimmt, keiner fühlt sich dafür verantwortlich :(

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