Donnerstag, 11. Juni 2015

(Buchvorstellung) Feuer & Flut von Victoria Scott

 
Titel: Feuer & Flut
Autor: Victoria Scott
Seiten: 448
Erscheinungstermin: 25.05.2015
Verlag: cbt
Originalversion: Nein
Originaltitel: Fire & Flood 1
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Nur Gutes von der Originalversion gehört.

Inhalt:
Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wunderschön, vor allem der Mix zwischen den beiden Elementen, der wohl das Rennen widerspiegeln soll

Titel:
Hat mir gut gefallen und ich bin unendlich glücklich, dass wir mal keinen Untertitel hinzugefügt haben.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr angenehm, allerdings erscheint die Protagonistin deutlich jünger. Am Anfang dachte ich, sie sei 13 oder gar 12 Jahre alt. Allerdings ist sie 17, sodass manche Äußerungen etwas überzogen wirken. Sie stößt sich den Kopf an, verletzt sich und jammert dann darüber, sich die Haare abschneiden zu müssen und das, obwohl sie deutlich größere Probleme hat. Sie ist im Rennen und denkt über den Modegeschmack der anderen nach. Da hatte ich ab und an das Bedürfnis, mir an den Kopf zu fassen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und sehr spannend. Es hat mir gut gefallen, dass die Ereignisse sich direkt zu Anfang überschlagen, aber es war auch etwas verwirrend, denn ich hatte ziemlich lange überhaupt keine Ahnung, was da vor sich geht.

Charaktere:
Tella kam mir wie im "Schreibstil" schon beschrieben sehr kindlich vor, was ich aus anderen YA-Büchern so gar nicht gewöhnt war. Teilweise war es amüsant, oft aber auch nervig, die Geschichte mit ihr zu erleben. Ich finde, sie hätte etwas erwachsener charakterisiert werden können. Zu Guy – tja, der kann sich hinten anstellen, denn Bad Boys gibt es schon genug. Was nicht heißt, dass er kein guter Charakter ist, er ist einfach nur sehr typisch gestaltet.

Erwähnenswert:
Trotz der 17-jährigen Protagonistin ist das Buch auch etwas für jüngere Leser.

Stuck in my Head:
»Als sie mich ansieht, die Pille an den Lippen, nicke ich. Ich weiß nicht, warum ich ihr helfe. Ich sollte es wahrscheinlich nicht tun. Ich habe keine Ahnung, was wir da einnehmen. Vielleicht helfe ich ihr gerade, ihr Todesurteil zu unterzeichnen.« (S.65) 
Krisenreif:
Alles gut, nur die Protagonistin war sehr kindlich. Sie hätte zudem mehr hinterfragen müssen.

Fazit:
Nette Lektüre, deren Fortsetzung bei mir mit Vorfreude erwartet wird. Dennoch war noch etwas Luft nach oben, was mich auf den zweiten Band hoffen lässt.


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