Montag, 1. Juni 2015

(DVD-Box-Kritik) Orphan Black Staffel 1

Titel: Orphan Black Staffel 1
Regie: John Fawcett, T.J. Scott, David Frazee, Grant Harvey, Brett Sullivan
Anzahl Discs: 3
Medium: DVD
Studio: Polyband/WVG
Spielzeit: 450 Min.
Erscheinungstermin: 30.05.2014

Warum wollte ich die Serie sehen?
Ich habe bis jetzt nur Gutes gehört.

Inhalt:
Sarah Manning hält sich mit kleinen Drogendeals über Wasser und muss sich vor ihrem gewalttätigen Ex-Freund in Sicherheit bringen. Eines Tages beobachtet sie zufällig den Selbstmord einer jungen Frau. Diese Frau, Beth, sieht ihr verblüffend ähnlich. Sarah nutzt die Gelegenheit: Kurzentschlossen nimmt sie die Identität der Toten an. Doch damit fangen die Probleme erst richtig an: Beth war Polizistin, die in eine polizeiinterne Ermittlung verstrickt war und bedroht wurde. Nach und nach findet Sarah heraus, warum Beth und sie sich zum Verwechseln ähnlich sehen. Die schockierende Wahrheit: Sie sind Klone. Auf ihrer Suche nach Antworten entdeckt Sarah, dass es noch mehr Frauen mit ihrer genetischen Identität gibt sie alle geraten in Lebensgefahr. Jemand will das biologische Experiment vertuschen und sie alle zum Schweigen bringen – für immer. Ein gelungener Genre-Mix mit Thriller-, Drama- und Science-Fiction-Elementen und einem gehörigem Schuss Humor. Großartig besetzt und eine ausgeklügelte Story.

Covergestaltung:
Das Cover ist jetzt nicht ganz mein Fall, aber die optische Spielerei mit den Gesichtern hat mir gut gefallen. Nur zum in die Handtasche packen und mitnehmen taugt es nicht. Denn ich bin mir sicher, dass das Weiß nicht lange weiß bleiben würde.

Story:
Sci-Fi Geschichten, in denen es um Menschenexperimente geht, gibt es mittlerweile genügend auf dem Markt. Was also ist an "Orphan Black" anders, sodass es sogar im Kulturteil großer Zeitungen besprochen wird? Ich musste zwei Mal hinschauen, als ich den Bericht darüber in der FAZ gesehen hatte.
Nun, nach einem wahrhaftigen Serienmarathon kann ich sagen: Spannung, Spannung, Spannung! Das ist es, was diese Story ausmacht. Nach zwei Folgen war ich so angefixt, dass ich die kompletten zwei Staffeln in vier Tagen durchhatte. Gut, Kopfschmerzen inklusive. Aber das war es wert. Sarahs Story ist so komplex, dass jede Folge ein paar Antworten liefert. Und ich denke, das ist eines der süchtig machenden Faktoren. Der Zuschauer wird bei der Stange gehalten, indem er immer wieder ein paar Lösungen bekommt.

Bild&Ton:
Nichts für schwache Nerven. Zwar ist hier wirklich tief in die Trickkiste gegriffen worden, denn sämtliche Klone werden von ein und derselben Schauspielerin verkörpert, aber Sensibelchen werden vielleicht abgeschreckt werden. Gewaltdarstellungen, Sex und blutige Szenen sind keine Seltenheit und ich persönlich fand das nicht Schlimm. Im Gegenteil, es sorgt für weitere Spannung und macht die Charaktere dreidimensional. Aber es sollte fairerweise gesagt werden.
Ansonsten sind die Kameraführung und Effekte sehr gut. Es macht einfach Spaß und ja: süchtig.

Fazit:
Meine neue Lieblingsserie, garantiert! Serien neigen dazu, nach einigen Folgen etwas an ihrer Anziehungskraft zu verliehen, nicht so "Orphan Black". Ich bin hin und weg sowie glücklich, beide Staffeln hier liegen zu haben.




Kommentare:

  1. Hallo :)
    Ich stimme dir vollkommen zu. Die Serie ist super spannend und interessant und ich kann es kaum erwarten, bis ich die dritte Staffel sehen kann.
    Liebste Grüße
    Lena

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    1. Der fiebre ich auch schon entgegen :)

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