Montag, 13. Juli 2015

(Wie reist mein Buch am bequemsten?) Rachel würde die Wildledertasche "Nancy" von Pieces mitnehmen

Wildleder Schultertasche "Nancy Suede Bag" von Pieces
Rachel aus "Girl on the Train" fährt jeden Tag mit der Bahn nach London rein, wie viele Andere auch. Nur was dem Leser sofort auffällt, ist, dass Rachel alles sehr genau beobachtet. Immer wieder sieht sie einem jungen Paar zu, das in einem Haus an der Bahnstrecke wohnt. Sie führen das Leben, das sie gerne hätte, bis Rachel etwas Schlimmes beobachtet …

Am Anfang dachte ich, Rachel sei eine verrückte Stalkerin – vielleicht ist sie das tief in ihrem Inneren auch ein klein wenig. Und als Stalkerin benötigt man so einiges, abgesehen vom eigenen (und vielleicht auch fremden) Hausschlüssel und Portmonee. Kamera, Laptop, vielleicht noch eine Zeitung. Genug Platz bietet die Wildledertasche "Nancy" von Pieces definitiv, doch hält sie das Gewicht auch aus? Was sagt am Ende des Tages meine Schulter dazu?
Als Starker betätige ich mich normalerweise nicht. Das kommt dann wohl erst mit dem Jobeinstieg als Journalist. Aber auch in der Uni und auf der Arbeit bin ich oft gut beladen, sodass meine Handtasche viel aushalten muss.
Außer einem Stift (so etwas wird prinzipiell vergessen), brauche ich jeden Tag mein Portmonee, Schlüssel, Handy, Laptop und natürlich ein tolles Buch.
Da ich jeden Tag selbst zwischen Frankfurt und Dieburg (zwei Stunden pro Strecke) pendele, habe ich mir den Spaß gemacht, "Girl on the Train" von Paula Hawkins wirklich im Zug zu lesen.
Wildleder Schultertasche "Nancy Suede Bag" von Pieces; getragen
Somit habe ich die Tasche eine Woche lang getestet, mit durch die Vorlesungen geschleppt und mich gefreut, dass so viel reinpasst.

Erster Eindruck:
Das Design gefällt mir gut, genauso wie die Farbe. Erst war ich wegen des Rottons etwas skeptisch, aber er ist dunkler als auf den Bildern der Homepage von Pieces.
Ich würde die Farbe mit altem Rost beschreiben.
Aber wirklich verliebt habe ich mich in die Lederquaste. Ich liebe es, wenn Irgendetwas an der Tasche rumbaumelt! Der quadratische Eindruck geht beim Tragen sofort verloren, da die Tasche an den Seiten etwas zusammenfällt, wodurch sie viel lockerer wirkt.

Qualität:
Das Leder der Tasche fühlt sich schön griffig an und riecht neutral. Weder eindringlich nach Leder, noch nach Gerbmittel.
Verwendet wurde Rindsleder und das Innenfutter besteht auf Polyester. Alle Nähte sind ordentlich verarbeitet, es stehen keine Fäden ab und auch das Leder hat eine gleichmäßige Struktur.
Den Rubbeltest mit einem Taschentuch hat die Tasche fast zu 100 Prozent bestanden. Bei genauem hinschauen sah man einen ganz leichten Rotton auf dem Papier, weshalb ich die Tasche, solange sie neu ist, nicht auf weißen Shirts tragen würde. Es war wirklich nur minimal, dennoch möchte ich es erwähnt haben.
Für knapp 70 Euro definitiv ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das Label:
Das Label Pieces ist eine Marke der dänischen Firma Bestseller, die ebenfalls Vera Moda und Vila vertreibt. Die Familienfirma scheint einen sehr hohen Anspruch an sich und seine Mitarbeiter zu haben. Sie sehen die Firma als Familie, verlangen jedoch von jedem Teammitglied volles Engagement.

Niemand ist perfekt:
Ein keines Manko fiel mir auf: Die Tasche hat keinen unterstützten Boden, weshalb man etwas aufpassen sollte. Scharfkantige Sachen, wie mein Schlüssel wanderten vorsorglich in das Reissverschlussfach im Innenraum. Danach packte ich zuerst den Laptop ein, der gab dem Buch und allem anderen dann eine gute Seitenwand und Stütze. Was bei solchen Taschen übrigens wirklich gut hilft, ist einen Gummi leicht um das Buch zu spannen. So wird verhindert, dass es aufgeht und Eselsohren entstehen.

Harte Fakten:
Material Außen: Rindsleder
Material Innen: Polyester
Maße: 53 x 35 x 16 cm
Label: Pieces
Herstellungsland: Indien
Besonderheiten: Quaste
Innenausstattung: Reißverschlussfach und zwei Steckfächer
Farbvarianten: Black (Schwarz), Baked Clay (Rostrot), Dark Olive (Dunkelgrün) und Moon Rock (Beige)
Preis: 69,95 Euro

Fazit:
Die Tasche hat die Woche sehr gut überstanden – sprich: Es haben sich keine Nähte aufgelöst, sie hat nicht auf meine Kleidung abgefärbt, trotz des warmen Wetters (ich trug allerdings eher blau, braun, schwarz, grün), und ist nicht unter dem Gewicht der Laptops, Buches und sonstigem Kleinkram zusammengebrochen. Überladen sollte man sie aber nicht, da sonst die Träger in die Schulter einschneiden, wie leider bei so ziemlich jeder Tasche, die keine Druckverteilung hat.
Dennoch – Daumen hoch von meiner Seite aus!


Danke an ...
... die PR Agentur von Pieces.

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