Dienstag, 25. August 2015

(Buchvorstellung) Paper Towns von John Green

 
Titel: Paper Towns
Autor: John Green
Seiten: 336
Erscheinungstermin: 22.9.2009
Verlag: Bloomsbury
Originalversion: Ja
Originaltitel: Paper Towns
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Da ich John Greens andere Werke umwerfend finde, konnte ich an Paper Towns nicht vorbeigehen.

Inhalt:
When Margo Roth Spiegelman beckons Quentin Jacobsen in the middle of the night—dressed like a ninja and plotting an ingenious campaign of revenge—he follows her. Margo’s always planned extravagantly, and, until now, she’s always planned solo. After a lifetime of loving Margo from afar, things are finally looking up for Q . . . until day breaks and she has vanished. Always an enigma, Margo has now become a mystery. But there are clues. And they’re for Q. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Erst dachte ich, es sei Schnee, aber es ist eine gezeichnete Stadt, was natürlich super zum Titel passt.

Titel:
Der Titel spielt auf Margos Vergleich an. Sie sagt, die Stadt sieht von oben aus betrachtet wie eine Papierstadt aus, in der alle nur Papiermenschen sind. Sie spielt wohl auf die Eindimensionalität der heutigen Welt an.

Schreibstil:
Das Buch ist aus Quentins Sicht geschrieben und ich hatte wieder mit einen umwerfenden Charakter wie Will oder Hazel gerechnet. Leider kam ich durch den Schreibstil aber so gar nicht an ihn heran. Zwar erzählt er aus der Ich-Perspektive, aber es war nicht der typisch fesselnde Schreibstil, den ich von John Green gewohnt war. Somit muss ich gestehen, dass ich einige Seiten nur quer gelesen habe. Auch wenn das Buch am Anfang noch lustig und unterhaltsam ist, zieht es sich dann aber doch ins Unendliche, nur um dann ziemlich abrupt zu enden.

Charaktere:
Quinn ist einfach der nette Junge von nebenan. Jetzt kein Außenseiter, aber auch nicht der Liebling der Schule. Er ist einfach normal, wodurch sich viele in ihn hineinversetzen können.
Margo ist seine Freundin aus Kindertagen, aber irgendwann lebten sie sich auseinander. Als sie dann eines Tages an sein Fenster klopft und seine Hilfe möchte, gewinnt sein Herz und er erfüllt ihr den Wunsch, nicht ahnend, worauf er sich einlässt. Tja, Margo war so gar nicht mein Fall. Sie kam mir sehr Ich-bezogen und desaströs vor.

Erwähnenswert:
Das Buch wurde verfilmt.

Stuck in my Head:
»I didn’t need you, you idiot. I picked you. And then you picked me back.«
Kriesenreif:
Mir fehlte das besondere Etwas, das mir die Sprache verschlägt, so wie in seinen anderen Büchern.

Fazit:
Kann man lesen, muss man nicht. Die Charaktere waren okay, aber John Green kann es deutlich besser, sodass ich hier das Buch mit gemischten Gefühlen abschließe. Noch einmal lesen müsste ich es nicht.





Kommentare:

  1. Am Anfang fand ich Margo eigentlich mit ihrer Einstellung cool und beeindruckend. Aber zum Ende hin hat sie mich total genervt. Im Film war es genauso :D

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    1. Ja, am Anfang dachte ich auch, es wird cool. Und dann hat es nur noch genervt. Aber ich hab auch gehoert, dass das Buch generell nicht gut ankam.

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