Donnerstag, 6. August 2015

(Spoiler-Diskussion) Girl on the Train von Paula Hawkins

Richtig gelesen. Jeder von uns kennt es, die Szenen, über die man sich gerne auslassen möchte, aber einfach nicht darf, da man anderen nicht den Lesespaß nehmen möchte.
Was tun wir also? Richtig, wir treffen uns jetzt einfach regelmäßig zu Spoilerdiskussionen in denen gilt: Wichtige Szenen ausplaudern ist ausdrücklich erlaubt.

Die Beiträge veralten auch nicht, sondern sind immer in der Seitenleiste auf meinem Blog unter "Spoiler-Diskussionen" zu finden und werden natürlich von mir gepflegt. Deshalb gilt: Teilen dieser Aktion ist ausdrücklich gewünscht, denn je mehr wir sind, desto mehr können wir uns austauschen!

Heute kümmern wir uns um "Girl on the Train" von Paula Hawkins. Meine Rezension dazu findet ihr hier.
Okay, kaputte Charaktere finden sich mittlerweile immer häufiger in Büchern und ich finde das auch gut, da es vieles authentischer macht. Hier gibt es allerdings schon eine ganze Menge auf einem Haufen. Da haben wir Rachel, die ja von Tom mehr oder wenige in den Alkoholismus getrieben wurde, Anna, die einfach nicht sehen will, was vor ihren Augen abgeht, Megan  die ne ziemliche Schlampe war und Scott, der in meinen Augen nur zur Ablenkung da war.

Wenn man so im Nachhinein das Buch noch einmal durchgeht, kann man ziemlich schnell darauf kommen, dass Tom der Mörder war. Warum? Na ja, so im Ausschlussverfahren und je weiter man liest, desto mehr Anhaltspunkte gibt es. Scott ist mit seinen Ausbrüchen zu offensichtlich, der Psychiater auch und Anna – okay, Anna hatte ich kurz im Verdacht.

Was mir auch im Nachhinein aufgefallen ist, ist dass Megan von ihrem Liebhaber immer nur als "er" spricht und nie einen Namen oder eine Beschreibung erwähnt. Somit fällt ihr Psychiater (und ich glaube, sie hat nie mit dem geschlafen) einfach raus und da bleibt nur noch Tom, denn eine unbekannte Person wäre komisch gewesen. Es ist ja immer jemand, der auch im Buch eine Rolle spielt. Apropos Rolle: Der Rothaarige im Zug war irgendwie auch nur Ablenkung, oder habe ich da was verpasst?!

Ich will aber nicht nur meckern, denn an sich war das Buch sehr gut durchdacht und wurde von mir mit vier Sternen bewertet. Ein bisschen mehr Tempo hätte dem – es ist doch ein Thriller! – bestimmt gut getan, aber das Setting in London und Rachens Alkoholsucht waren schon irgendwie faszinierend.
Ansonsten war mir Rachel ab und an etwas zu phlegmatisch, was aber wohl auch mit ihrem Trinkproblem zusammenhängt.

Kommentare:

  1. Zwar hätte man im Nachhinein wirklich schnell auf Tom kommen können, doch ich habe mich beim Lesen die ganze Zeit an Anna festgehangen. Ich war mir so sicher, dass sie es ist! ^^

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    1. Anna hatte ich auch kurz im Verdacht. Und den Rothaarigen der ja mal total sinnlos war.

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  2. Das mit dem Rothaarigen verstehe ich bis heute nicht. Welche Rolle hat er gespielt? Für mich ergibt das überhaupt keinen tieferen Sinn. Er dient wahrscheinlich nur dazu, dass der Leser auf eine falsche Fährte gelockt wird. Das hätte aber auch spannend sein können, wenn er der Mörder gewesen wäre. Aber ich muss sagen, dass ich es sehr stimmig finde, dass es Tom war.

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    1. Ja, ne? Ich habe mich die ganze Zeit gefragt wer der Rothaarige ist und wie er da reinpasst.
      Klar, im Nachhinein macht Tom Sinn :) Es gibt ja auch den ein oder anderen Hinweis, den man nur am Anfang nicht checkt. Zumindest ich nicht.

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    2. Ich habe das mit Tom auch nicht gecheckt beim Lesen :D
      Mich kann man aber auch total leicht auf falsche Fährten führen. Ich bin da glaube ich sehr leicht zu beeinflussen xD

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    3. Dann bist du bestimmt der Liebling aller Thrillerschreiber :)

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