Donnerstag, 20. August 2015

(Spoiler-Diskussion) Zeugenkussprogramm von Eva Völler

Richtig gelesen. Jeder von uns kennt es, die Szenen, über die man sich gerne auslassen möchte, aber einfach nicht darf, da man anderen nicht den Lesespaß nehmen möchte.
Was tun wir also? Richtig, wir treffen uns jetzt einfach regelmäßig zu Spoilerdiskussionen in denen gilt: Wichtige Szenen ausplaudern ist ausdrücklich erlaubt.

Die Beiträge veralten auch nicht, sondern sind immer in der Seitenleiste auf meinem Blog unter "Spoiler-Diskussionen" zu finden und werden natürlich von mir gepflegt. Deshalb gilt: Teilen dieser Aktion ist ausdrücklich gewünscht, denn je mehr wir sind, desto mehr können wir uns austauschen!

Heute kümmern wir uns um "Zeugenkussprogramm" von Eva Völler. Meine Rezension dazu findet ihr hier.
Das Buch lag vor ein paar Wochen in meinem Briefkasten, zusammen mit einem lieben Brief, dass ich mit 100 anderen Bloggern für eine Bloggeraktion ausgewählt wurde. Coole Sache, dachte ich mir damals und bin dann auch wirklich mit freudiger Erwartung an die Geschichte herangegangen.

Am Anfang, als Emilys Familie überfallen und ihre Mutter angeschossen wurde, war ich noch total gefesselt von der Geschichte und fand sie wirklich spannend (deshalb gab ich dem Buch auch drei Sterne, denn es besaß unglaublich viel Potential). Doch dann ging es bergab.
Mein letztes Highlight war, dass der Mann, der sie bespitzelte, Pascal war. Da war noch etwas Spannung vorhanden. Aber alles, was daraufhin folgte, war ein Trauerspiel.

Emily ist total hin und weg von Pascal, macht aber gleichzeitig auch einen riesiges, kindisches Theater drum herum. "Oh mein Gott, er hat sich überhaupt nicht mehr gemeldet, seit wir im Zeugenschutzprogramm sind." Ja Mädel, richtig, weil ihr im Zeugenschutzprogramm seid, also wach auf! Mit dieser Einstellung jammert sie sich übrigens durch das Buch, was mich ziemlich genervt hat.
Leider war Pascal auch nicht besser und zwar auf seine Art. Er gibt gefühlt permanent zu, eigentlich ein total unfähiger Polizist zu sein, dem die Observation misslingt, der sich an eine Schutzbefohlene ran macht und dann auch noch bei ihr in der Schule als Bodyguard fungiert. Letzteres wäre ja noch hinnehmbar gewesen, aber das wirkte einfach alles furchtbar gestellt.

Abgesehen davon, dass das ganze Zeugenschutzprogramm ne Katastrophe war. Die Vornamen behalten? Damit kann ich leben. Sie in Omas Heimatsort bringen, wo sie auch noch Leute kennen macht absolut keinen Sinn, wenn sie doch alle Kontakte abbrechen müssen. Und sorry, aber die Nachbran waren sowas von verdächtig. Es war einfach klar, dass der Vater in den Fall verwickelt war.

Mein einziges Highlight war die Oma, die das ganze Drama mit einem Lächeln hingenommen hat, während sie zu meiner Belustigung in sämtlichen Lebenslagen ihre erotischen Liebesromane in ein Diktiergerät sprach. Sehr sympathische Frau!

Wie seht ihr das? Sind euch diese Punkte auch sauer aufgestoßen, oder hat euch das vielleicht gar nicht gestört?

Kommentare:

  1. Huhu,

    mir hatte das Buch zu wenig Gefühl - man hat Emily und Pascal die Liebe nicht so wirklich abgenommen. Den Krimi Teil fand ich eigentlich ganz interessant.
    Aber du hast schon Recht, Namen behalten und in den Geburtsort der Großmutter ziehen ist nicht wirklich ein Zeugenschutzprogramm.

    LG Nadine

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    1. Ja, das kam noch dazu. Emily war einfach super unglaubwürdig in ihrem Handeln.
      Echt schade, das hätte richtig gut werden können!

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    2. Vielleicht wird der nächste Band ja besser. Man kann ja immer noch hoffen ;)

      LG

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    3. Ja vielleicht ... Die Autorin wird ja auch Rezensionen lesen. Vielleicht umgeht sie die Patzer ja im naechsten Band.

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