Dienstag, 29. September 2015

(Buchvorstellung) Big Game - Die Jagd beginnt von Dan Smith

 

Titel:  Big Game - Die Jagd beginnt
Autor: Dan Smith
Seiten: 304
Erscheinungstermin: 24.04.2015
Verlag: Chicken House
Originalversion: Nein
Originaltitel:  Big Game
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das Buch war ein Geschenk beim Bloggertreffen.

Inhalt:
In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt. (Klappentext, Amazon)
Cover:
Das Cov.

Titel:
Na ja, es handelt sich definitiv nicht um ein Spiel sondern ums nackte Überleben.

Schreibstil:
Das Buch ist an eine jüngere Zielgruppe gerichtet. Zumindest war das mein Eindruck, denn Oskari hat einen sehr lockeren Erzählstil, auch in Gefahrensituationen. Aber es ist ja auch ein dreizehnjähriger Protagonist, der plötzlich den Präsidenten der Vereinigten Staaten retten muss.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass sich das Buch schnell durchlesen lässt. Dazu kommt ein lockerer und flüssiger Schreibstil.

Charaktere:
Oskari ist nicht unbedingt ein typischer Held, wobei klassische Charakterisierungsmerkmale gewählt wurden. Im Gegensatz zu den anderen Kindern in seinem Clan ist er kein begnadeter Jäger, was ihm eine Menge Spott einbringt. Und ausgerechnet an dem Tag, an dem er eine Prüfung ablegen soll, findet er den Präsidenten im Wald, dessen Flugzeug abgeschossen wurde.
Plötzlich geht es nicht mehr darum, seinen Clan zu beeindrucken, sondern Terroristen zu entkommen. Oskars wächst mit seinen Aufgaben und war schön charakterisiert. Dafür waren (bis auf der Präsident und der Antagonist) die Nebencharaktere sehr blass.

Erwähnenswert:
Eher etwas für jüngere Leser.

Stuck in my Head:
»Jetzt war mir alles klar. Es war meine Aufgabe, den Präsidenten zu retten. Das war die Prüfung, die der Wald mir auferlegte. Nicht um zu töten war ich hier, sondern um zu retten. Jetzt musste ich nur noch herausfinden, wie ich das anstellen sollte. (S.181)
Kriesenreif:
Es hatten sich ein paar Logikfehler eingeschlichen. Zum Beispiel war das Flugzeug erst mit Wänden ausgestattet, die Explosionen standhalten können, und dann wurde ein Loch eingesprengt ... Kleinigkeiten – aber ärgerlich.

Fazit:
Ein nettes Kinderbuch, das bei jüngeren Lesern durchaus gut ankommen durfte. Dennoch wäre noch Luft nach oben gewesen und das Lektorat hat bei dem ein oder anderen Logikfehler geschlafen.
Trotzdem kann das Buch mit einem schönen Schreibstil und einem netten Protagonisten punkten.





Kommentare:

  1. Das ist doch schön, dass dir das Buch auch gefällt ;-)

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    1. Ja, ich fand es gerade für Jüngere gut geschrieben :)

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  2. Hallo Sonja,
    der Satz "Ein nettes Kinderbuch" schreckt mich doch ziemlich ab^^ Und auch von den anderen Punkten in deiner Rezi her. Da habe ich in letzter Zeit zu viele Bücher gelesen, die auch in die Richtung gehen und ist im Moment nichts für mich.
    Liebe Grüße
    Tanja
    P.S
    Danke für die Infos wegen der Cookie Meldung, hab sie nun hoffentlich erfolgreich deaktiviert^^

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    1. Ja, es ist ein Kinderbuch und kein Young Adult. Ne, dann würde ich auch erst einmal die Finger davon lassen.

      Gerne, ja jetzt ist sie weg :)

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