Donnerstag, 24. September 2015

(Buchvorstellung) Die Stadt der besonderen Kinder von Ransom Riggs

 

Titel:  Die Stadt der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Seiten: 480
Erscheinungstermin: 02.02.2015
Verlag: Knaur TB
Originalversion: Nein
Originaltitel: Hollow City
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich wollte natürlich wisse, wie es weitergeht.

Inhalt:
Mit Müh und Not konnten Jakob und die besonderen Kinder aus der Zeitschleife, der Insel Cairnholm, vor ihren Feinden fliehen. Nun sind sie im England der 1940er Jahre gestrandet, immer noch verfolgt und ohne Beistand von Miss Peregrine, die sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann. Um Miss Peregrine zu retten, brauchen die Kinder eine andere Magierin. Gerüchteweise lebt eine in London, und so machen sie sich auf den gefährlichen Weg in die zerbombte Stadt. Dort angekommen, finden sie schließlich Miss Wren und glauben schon, gerettet zu sein. Doch ausgerechnet hier, in ihrer vermeintlichen Zuflucht, erwartet sie der größte Verrat. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ähnelt sehr dem ersten, sodass ich zweimal hätte hinschauen müssen, wäre ein Buch kein TB und dieses ein HC. Es wirkt genauso gespenstisch und zeigt eine der weiblichen Charaktere.

Titel:
Ich finde es schön, dass nur ein Wort im Titel ausgetauscht wurde. Das passt gut, denn die Kinder verlassen schließlich im ersten Buch die Insel, um in der Stadt Hilfe zu suchen.

Schreibstil:
Jakob erzählt wie auch schon im ersten Band aus der Ich-Perspektive und es fällt leicht, wieder in die Handlung einzusteigen. immerhin knüpft sie dort an, wo das erste Buch aufgehört hatte.
Es ist immer noch gut geschrieben, aber irgendwie hat mir das Magische gefehlt, das mir im ersten Teil so gut gefiel. Klar, es ist immer noch spannend und die Kinder erleben viele Abenteuer. Aber irgendwie passiert zusammengefasst hat einfach nicht sonderlich viel, was mich etwas nachdenklich zurücklässt. Dieser Teil wirkt im Rückblick einfach blasser und ich muss gestehen, dass ich in der Mitte die ein oder andere Szene nur überflog, ohne das Gefühl, was verpasst zu haben.

Charaktere:
Jacob ist immer noch sehr wichtig und er wächst mit seinen Aufgaben, aber neben ihm wird auch Emma immer dreidimensionaler und ebenso die anderen Kinder ausführlicher charakterisiert als im ersten Band. Dafür ging Enoch mir furchtbar auf die Nerven (Ich glaube, ich hätte ihn irgendwo ausgesetzt).
Die Protagonisten machen hier wett, was dem Buch an Story gefehlt hat.

Erwähnenswert:
"Die Stadt der besonderen Kinder" ist die Fortsetzung von "Die Insel der besonderen Kinder".

Stuck in my Head:
»Tatsächlich sah sich niemand die Kinder aus dem Erste-Klasse-Waggon genau an, als dass ihm etwas Besonderes an ihnen hätte auffallen können. Und das war gut so.” (S. 243)
Kriesenreif:
Etwas schwächer als der erste Teil, mir hat der besondere Zauber einfach gefehlt.

Fazit:
Eine solide Fortsetzung mit besser ausgearbeiteten Nebencharakteren, aber auch weniger Story und mir hat das gewisse Etwas gefehlt. Trotzdem hat es mir gut gefallen, weshalb ich noch vier Sterne geben. Leider schwächelt es doch etwas im direkten Vergleich mit dem Vorgänger.



Kommentare:

  1. Stimmt, vom Plot her passiert weniger, auch wenn mehr Action vorhanden ist ... dabei besteht immer die Gefahr, dass sich das Ganze im Kreis dreht. Ich hatte aber das Gefühl, dass in diesem Teil sowieso mehr Gewicht auf die Charaktere gelegt wurde, auch wenn dadurch die Atmosphäre ein wenig vernachlässigt wurde und bin schon mal auf den dritten Teil gespannt. ;)

    Liebe Grüße :)

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  2. Hallo Sonja,

    ja, hier muss ich dir zustimmen. Es war eindeutig schwächer als der 1. Band und trotzdem ist es gut zu lesen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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