Dienstag, 22. September 2015

(DVD Kritik) Mara und der Feuerbringer


Titel: Mara und der Feuerbringer
Anzahl Discs: 1
Medium: DVD
Studio: Constantin Film
Spielzeit: 94 Min.
Erscheinungstermin: 22.10.2015
Rezensionsexemplar: Ja

Warum wollte ich den Film sehen?
Ich hab es leider nicht ins Kino geschafft, wollte den Film aber dennoch sehen.

Inhalt:
Die vierzehnjährige Mara (Lilian Prent) hat nur einen Wunsch: normal sein. Wenn das nur so einfach wäre… In der Schule gilt sie als Außenseiterin, zu Hause wird sie von ihrer Mutter (Esther Schweins) mit Esoterikkursen drangsaliert und zu allem Überfluss suchen sie auch noch regelmäßig düstere Tagträume heim. Als Mara plötzlich erfährt, dass es sich nicht um Träume, sondern um Visionen handelt und ausgerechnet sie eine Seherin sein soll, gerät ihr Leben ordentlich aus den Fugen. Denn Mara hat keine geringere Aufgabe auferlegt bekommen, als den drohenden Weltuntergang zu verhindern – steht Ragnarök, die Götterdämmerung, wirklich unmittelbar bevor?
Mithilfe von Dr. Reinhold Weissinger (Jan Josef Liefers), Universitätsprofessor für germanische Mythologie, stürzt sich Mara in ein aufregendes Abenteuer, in dem sie ganz auf ihre Stärken vertrauen muss. Geht von dem selbstverliebten Loki (Christoph Maria Herbst) und seiner geheimnisvollen Frau Sigyn (Eva Habermann) wirklich die größte Gefahr aus? Und was hat es mit dem bedrohlichen Feuerbringer auf sich? Mara gerät immer tiefer in eine magische Welt, in der sie all ihren Mut beweisen und über sich hinauswachsen muss… (Amazon)

Covergestaltung:
Die Cover ist jetzt nicht ganz so mein Fall, da das Rot einfach zu stark ist, aber dafür gefällt mir die Font unglaublich gut. Sie passt perfekt zum Sagen-Thema, um das es gehen wird.

Story:
Mara wird immer wieder von Visionen geplagt, die ihr den Alltag erschweren. Sie sieht den Kampf zwischen Thor und Loki, dann Loki, der sich aus seiner Gefangenschaft zu befreien versucht. Noch dazu wird sie in der Klasse gehänselt und muss sich mit ihrer esoterisch veranlagten Mutter herumschlagen.
Da die Visionen immer schlimmer werden und auch noch ein Ast anfängt mit ihr zu reden, sucht sie sich Hilfe an der Münchener Universität. Es gelingt ihr, einen Professor für griechische Mythologie davon zu überzeugen, dass ihre Visionen keine Hirngespinste sind, sodass die beiden Versuchen, hinter das Geheimnis zu kommen.
Diese Kombi Teenie/Proffessor hat mir sehr gut gefallen, allerdings ging Mara mir mit vielen Situationen einfach zu locker um und war von daher nicht immer glaubwürdig. Dennoch hat die Schauspielerin einen sehr guten Job gemacht, sie konnte ja nichts für das Drehbuch.

Bild&Ton:
Während ich die Story sehr schön fand, fielen die Spezialeffekte leider komplett bei mir durch. Sie wirkten wie eine Low-Budget-Variante und keinesfalls das, was ich sonst von Constantin Film gewöhnt bin. Das war richtig schade, denn der visuelle Effekt war leider gleich Null. Alles, was dem entgegenstand war die exzellente Kameraführung, die mir sehr gut gefallen hat.

Fazit:
Ich denke, ihr merkt es, ich stehe "Mara und dem Feuerbringer" etwas kritisch gegenüber. Die Story und die Kameraführung waren sehr gut, die Dialoge von Mara und vor allem ihre Reaktionen in gefährlichen Szenen leider absolut unglaubwürdig und kindlich. Dazu dann die unterirdischen Spezialeffekte, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind, das hat mir leider trotz einiger guter Szenen viel vom Filmspaß genommen. Sehr schade, denn die Story brachte viel Potential mit.


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