Donnerstag, 1. Oktober 2015

(Blu-Ray-Kritik) Gomorrha - Staffel 1


Titel: Gomorrha - Staffel 1
Anzahl Discs: 5
Medium: DVD
Studio: Polyband
Spielzeit: 586 Min.
Erscheinungstermin: 25.09.2015
Rezensionsexemplar: Ja

Warum wollte ich den Film sehen?
Die Story klingt super spannend.

Inhalt:
Der 30-jährige Ciro lebt mit Frau und Tochter in Neapel und verdient sein Geld wie so viele im Problemviertel Scampia: Er ist Mitglied des Mafia-Syndikats Camorra. Als rechte Hand des mächtigen Paten Pietro Savastano macht er die Drecksarbeit: Brandstiftung, Körperverletzung und Mord gehören für ihn zum Alltag. Als sein Ziehvater und Mentor Attilio bei einer Schießerei ums Leben kommt, plagen Ciro tiefe Zweifel über seine Zukunft in der mörderischen Organisation. Doch Ciro bleibt keine Zeit zum Nachdenken: Ausgerechnet als sich Pietros verwöhnter Sohn Genny mit dem verfeindeten Conte-Clan anlegt, wird Pietro bei einer Polizeikontrolle verhaftet. Plötzlich liegt es an Ciro, Genny und Pietros Frau Imma Savastano, den Clan durch die Krise zu führen .... (Amazon)

Covergestaltung:
Die Cover ist sehr düster und lässt Spannung aufkommen.

Story:
Ciro ist der eigentliche (Anti)Held der Story und zieht den Leser in seine finstere Mafiawelt hinein. Wer als Zuschauer hier auf einen typischen sympathischen Protagonisten hofft, wird enttäuscht werden, denn jeder hat eine dunkle Seite, die hin und wieder (beim ein oder anderen) etwas netter wird. Es sind sehr viele Charaktere, die man zum Anfang hin auseinanderhalten muss, aber man wächst mit der Zeit hinein.
Die Serie geht zudem sehr spannend los, hat aber immer wieder Phasen, in denen sie mir recht langatmig vorkam. Dennoch schaffte sie es, mich bei der Stange zu halten. Allerdings ist es nichts zum Nebenherschauen (beim Bügeln oder dergleichen), denn einem Moment nicht aufgepasst, und schon hat man den Faden verloren.

Bild&Ton:
Nicht nur die Atmosphäre ist sehr düster, sondern oftmals auch die gedrehten Szenen. Man erkennt ohne Probleme, was vor sich geht, aber Vieles spielt sich nun einmal im Düsteren ab.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass man Dialoge ohne Probleme auch in aktionreichen Situationen verstehen konnte, ohne dass die Hintergrundgeräusche zu laut wurden.

Fazit:
Ich denke, ihr habt es schon herausgelesen: Ich stehe der Serie etwas zwiegespalten gegenüber. Sie ist nicht schlecht, aber Polyband hat schon Serien auf den Markt geworfen, die ich um Längen lieber sehe, wie zum Beispiel Orphan Black.




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