Samstag, 3. Oktober 2015

(Buchvorstellung) Der Fluch von Cliffmore von Laura Foster

 

Titel: Der Fluch von Cliffmore
Autor: Laura Foster
Seiten:384
Erscheinungstermin: 01.03.2015
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Originalversion: Ja
Originaltitel: Der Fluch von Cliffmore
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ein tolles Cover und ein toller Klappentext überzeugen eben.

Inhalt:
Lisa wird eindeutig vom Pech verfolgt: Ihre Eltern haben sich getrennt, ihr Vater hat eine neue Freundin und Lisa muss mit ihrer englischen Mutter in deren Heimatkaff Cliffmoore ziehen. Ihr neues Zuhause, das alte Cottage von Oma Judith, ist zwar gemütlich, aber auch voller Geheimnisse. Warum gibt es im Keller eine verborgene Tür? Woher kommen die merkwürdigen Geräusche mitten in der Nacht? Und wieso warnt die kauzige Nachbarin Lisa vor einem uralten Familienfluch? Als wäre das alles noch nicht genug Chaos, spukt in Lisas Kopf ständig ein ganz bestimmter Junge herum …. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist sehr hübsch gestaltet, zumal es streckenweise mit einem Lack beschichtet wurde. Das Mädchen mit den Regenschirm stimmt auch schon einmal auf England ein.

Titel:
Der Titel passt gut, denn es geht um einen Familienfluch.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir ehrlich gesagt nicht so zugesagt. Die Protagonistin ist 14 Jahre alt und vielleicht liegt es auch an der Pubertät, aber ich fand den Erzählstil sehr nörgelig, was durch die Ich-Perspektive noch einmal unterstrichen wurde. Unterstützt wird das Ganze durch recht abgehackte Sätze, was es mir sehr schwer machte, in die Story reinzufinden.
Was die Autorin aber gut schafft, sind Landschaftsbeschreibungen, die stets angenehm bildhaft waren.

Charaktere:
Lisa hat so gar keine Lust, mit ihrer Mutter von Berlin nach York zu ziehen und das lässt sie den Leser auch direkt von der ersten Seite an spüren. Klar, es ist verständlich, dass es, vor allem in dem Alter, schwerfällt, sein liebgewonnenes Zuhause zu verlassen, aber irgendwie wurde ich mit ihr nicht warm.
Auch die anderen Charaktere waren wie aus dem Katalog: Der tolle Typ an der neuen Schule, natürlich gibt es auch direkt eine böse Schulfeindin und die recht typische neue Freundin. Vielleicht kann ich diese Standartmuster auch einfach nicht mehr sehen.

Erwähnenswert:
Vielleicht etwas für Englandliebhaber.

Stuck in my Head:
»Ich drücke sie, und als ich mich auf den Heimweg mache, habe ich das Gefühl, als würde ich langsam, aber sicher hier in meinem neuen Heinmatland ankommen.” (S. 225)
Kriesenreif:
Ich weiß nicht genau woran es lag. Vielleicht passen das Buch und ich einfach nicht zusammen. Ich hab es einfach nicht geschafft, mich mit der Story und der Protagonistin anzufreunden, sodass ich permanent geschaut habe, wie viele Seiten noch zu lesen sind. So sollte das nicht sein ...

Fazit:
Das war wohl nichts. Ich liebe Jugendbücher, da sie oft locker sind, mit dennoch wichtigen Themen. Aber dieses zu lesen hat sich angefühlt, wie durch eine Milchglasscheibe zu schauen. Zwar bekommt man im Groben mit, was läuft, aber aktiv teilzuhaben ist unmöglich.





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