Dienstag, 13. Oktober 2015

(Buchvorstellung) Shadowlands von Kate Brian

 

Titel: Shadowlands
Autor: Kate Brian
Seiten: 304
Erscheinungstermin: 1.01.2015
Verlag: Coppenrath
Originalversion: Nein
Originaltitel: Shadowlands Book 1
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der Klappentext klang megaspannend.

Inhalt:
Rory ist auf der Flucht. Nachdem sie nur mit sehr viel Glück dem Serienkiller Steven Nell entkommen ist, wird sie zusammen mit ihrer Familie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Mit ihrem Vater und ihrer Schwester Darcy zieht sie in ein Haus auf einer kleinen versteckten Ferieninsel. Rory und Darcy finden schnell Anschluss im Ort, werden auf Strandpartys eingeladen und können das Leben wieder genießen. Doch irgendetwas sagt Rory, dass sie dem Frieden nicht trauen darf. Immer noch fühlt sie sich von Steven Nell verfolgt. Als plötzlich Menschen von der Insel verschwinden und niemand außer Rory etwas bemerkt, verhärtet sich ihr Verdacht, dass mit dem scheinbar so idyllischen Ort etwas nicht stimmt. Was haben die Bewohner zu verbergen? Als eines Tages auch Darcy verschwindet, steht für Rory fest, dass Steven Nell hinter dem Ganzen steckt. Doch was sie dann herausfindet, erschüttert alles, woran sie bisher geglaubt hat, in seinen Grundfesten. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Spannung und eine gehörige Portion Gruselfaktor verspricht das Cover ja. Ob es das auch halten kann? Schauen wir mal.

Titel:
Passt schon, aber verraten wird hier nix.

Schreibstil:
Das Buch beginnt superspannend, denn die Protagonistin wird direkt zu Anfang von einem Serienkiller überfallen und kann nur knapp entkommen. Besonders schaurig ist, dass wir das zum Teil aus der Sicht des Täters erleben können. Aber auch Rorys Erzählungen aus der Ich-Perspektive sind spannend. Zumindest am Anfang. Leider wird das Buch von Seite zu Seite langsamer und ich fragte mich irgendwann, wo der Thriller eigentlich hin ist.

Charaktere:
Rory ist eigentlich der Lichtblick im Buch. Ihre Flashbacks und die Gefahr, die über ihr schwebte, ließen mich das Buch weiterlesen. Generell waren die Charaktere gut dargestellt, aber die flache Story überdeckt das leider. Gut waren übrigens auch die Einblicke in den Kopf des Serienkillers.

Erwähnenswert:
Ich dachte, es wäre ein Einzelband. Warum kann man hier nicht angeben, dass es sich um eine Trilogie handelt?

Stuck in my Head:
»Ich erstarrte. Es ließ sich unmöglich sagen, woher dieser Schrei gekommen war. Ich konnte nicht einmal sagen, in welche Richtung ich blickte. Reglos stand ich dort und lauschte, hoffte auf ein weiteres Lebenszeichen, auf irgendetwas. Doch ich hörte nur noch das Zischen des Nebels.« (S. 256)
Krisenreif:
Zu flache Story.

Fazit:
Ein Buch, das megaspannend beginnt, dann rapide abflacht und sich zum Ende noch einmal kurz aufbäumt. Teil zwei und drei haben hier einiges wieder gutzumachen ...






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