Dienstag, 27. Oktober 2015

(Buchvorstellung) Songs of Revolution von Emma Trevayne

 

Titel:  Songs of Revolution
Autor: Emma Trevayne
Seiten: 448
Erscheinungstermin: 13.08.2015
Verlag: Bastei Lübbe
Originalversion: Nein
Originaltitel: Coda
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der allgemeine Hype.

Inhalt:
Anthem ist 18 Jahre alt und er will eigentlich nur eins: echte Musik machen. Doch er lebt in einer Gesellschaft, in der genau das mit dem Tod bestraft wird. Menschen dürfen nur künstlich erstellte Musik hören, ausschließlich produziert, um süchtig zu machen. Tagsüber dient Anthem dem System, doch abends folgt er seiner wahren Bestimmung: Er macht Musik mit seiner Band. Als die Repressalien der Machthaber unerträglich werden, beschließen Anthem und seine Freunde, sich zu erheben: Zusammen mit der schillernden Haven will er eine Revolution anzetteln - und mit der Kraft echter Musik möglichst viele Anhänger mobilisieren ... (Klappentext, Amazon)

Cover:
Ganz schön bunt, aber es passt zu der Welt, in der der Protagonist lebt.

Titel:
Da es im Klappentext steht, darf ich ja drüber sprechen: In Anthems Welt ist Musik verboten, sodass er heimlich spielen muss. Nach einem Vorfall fasst er jedoch den Entschluss, eine Revolution anzuzetteln.

Schreibstil:
Das Buch lässt sich flüssig lesen, sodass die knapp 450 Seiten wie im Flug vergehen. Anthem erzählt in der Ich-Perspektive (Yay, endlich mal wieder eine Autorin, die einen männlichen Ich-Helden wählt) und man kann sehr schnell in seine Welt abtauchen.
Apropos Welt. Diese hätte ein bisschen besser ausgearbeitet sein können, aber der Schreibstil und der Plot sind so gut, dass es nicht weiter auffällt.

Charaktere:
Ich muss sagen, dass es mir zu Anfang etwas zu viele Leute waren. Irgendwie war es verwirrend und durch die ungewöhnlichen Namen war ich mir ab und an dann nicht sicher, ob Mädel oder Junge.
Trotzdem war jeder Charakter gut ausgearbeitet. Manche, wie Anthem und Haven etwas mehr, andere weniger. Aber die Story funktioniert und es hat Spaß gemacht, die Gruppe zu begleiten.

Erwähnenswert:
Es geht natürlich stark um Musik.

Stuck in my Head:
»Auf der Bühne habe ich mich immer am stärksten gefühlt, aber in Wirklichkeit waren wir dort am verwundbarste.« (S. 242)
Krisenreif:
Nix zu meckern. Nur die Charaktere hätten am Anfang etwas schonender in die Story eingeführt werden können. Ich fand es etwas verwirrend.

Fazit:
Ein wirklich gutes, fast schon sehr gutes Jugendbuch, das zwar eine Dystopie ist, jedoch neue Elemente mit einbringt. Es hat kleine Schwächen, die Welt hätte etwas besser ausgearbeitet werden können, aber es ist sehr spannend, weshalb es noch knapp 5 Sterne bekommt.



Kommentare:

  1. Hallo Sonja,

    dieses Buch hat mich bisher nicht sonderlich interessiert, aber du machst mich jetzt neugierig. ^^ Die Idee klingt eigentlich auch ziemlich faszinierend, weshalb ich es mal im Auge behalten werde.

    Liebe Grüße :)

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    1. Ich würde es echt mal lesen :)

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