Sonntag, 11. Oktober 2015

(Buchvorstellung) Young World - Die Clans von New York von Chris Weitz

 

Titel:  Young World - Die Clans von New York
Autor: Chris Weitz
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 22.09.2015
Verlag: dtv
Originalversion: Nein
Originaltitel: The Young World
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das war eine typische Cover-Entscheidung.

Inhalt:
Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.(Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover sieht wunderschön aus und versprüht eine apokalyptische Atmosphäre.

Titel:
Der Titel passt gut, denn es gibt keine Erwachsenen mehr.

Schreibstil:
Das Buch ist abwechselnd aus Jeffersons und Donnas Sicht, jeweils in der Ich-Perspektive geschrieben. Am Anfang wurde für beide ein recht unterschiedlicher Schreibstil gewählt, während Jefferson eher der Besonnene ist, schießt Donna lieber erst und denkt dann nach. So sind ihre Wortwahl und ihr Verhalten dann doch rauer. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass diese Schreibstil-Charakterisierung nicht bis zum Ende durchgehalten wurde. Je weiter man im Buch vorankommt, desto mehr gleichen sie sich an.

Charaktere:
Die Charakterisierung der beiden Hauptcharaktere ist gut, allerdings wäre noch etwas Luft nach oben gewesen. Manchmal entwickelten sich hier Dinge einfach viel zu plötzlich, wie zum Beispiel die Liebesgeschichte. Es war ein bissen, als müsste die sein, weil es in jedem Buch der Fall ist.
Dennoch waren alle Charaktere gut dargestellt und jeder wird für sich einen in der Gruppe finden können, mit dem er oder sie sich identifizieren kann.

Erwähnenswert:
Das Buch hat mich sehr an "Alterra" erinnert. Es gab schon einige Parallelen im Weltenaufbau.

Stuck in my Head:
»Nach und nach, wie ein Polaroid, das erst allmählich zum Vorschein kommt, stellen wir fest, dass man sie nicht so einfach als die Bösen abtun kann. Sie haben mehr als genug damit am Hals, für die vielen verlorenen Mädchen und Jungen zu sorgen, die sich hier unten zusammengetan haben.« (S. 223)
Krisenreif:
Das Buch war gut, aber ein Pageturner wurde es nicht in meinen Händen.

Fazit:
Ein gutes Jugendbuch, das sicherlich für einige spannende Stunden sorgen wird. Allerdings gibt es in der Mitte ein paar Längen, weshalb ich einen Stern abziehe.


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