Sonntag, 25. Oktober 2015

(Buchvorstellung) Zwischen Licht und Finsternis von Lucy Inglis

 

Titel: Zwischen Licht und Finsternis
Autor: Lucy Inglis
Seiten: 400
Erscheinungstermin: 02.10.2015
Verlag: Chickenhouse
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das wunderschöne Cover und es klang sehr spannend.

Inhalt:
London, heute. Mädchen verschwinden. Und seltsame Kreaturen tauchen auf den Straßen auf. Fast wäre die 16-jährige Lily von einem zweiköpfigen Hund getötet worden. Doch urplötzlich steht Regan vor ihr – gut aussehend, geheimnisvoll und faszinierend. Merkwürdig, dass er ihre seltene Blutgruppe kennt, aber noch merkwürdiger, dass es angeblich eine Verbindung zwischen Lily, Regan und den verschwundenen Mädchen geben soll. Von einer auf die andere Sekunde befindet sich Lily in einem Strudel aus Verbrechen und Verrat, Verschwörung und Leidenschaft, Licht und Finsternis. Fantastisch, romantisch, gefährlich!. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wunderschön und passt perfekt zum Titel. Ehrlich gesagt bin ich durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden.

Titel:
Passt gut und hat mich auch dazu motiviert, das gute Stück haben zu wollen.

Schreibstil:
Hier fingen leider meine Probleme mit dem Buch an. Irgendwie hat der Schreibstil mich nicht in die Story reingezogen. Man erlebt zwar Lilys Story, als würde sie einem erzählt werden, aber irgendwie erlebt man sie eben nicht mit ihr. Zumindest mich konnte dieses Buch nur stellenweise fesseln, weshalb mir das Rezischreiben gerade keinen Spaß macht.

Charaktere:
Flach. Damit könnte ich es eigentlich rundum beschreiben. Welcher normale Mensch wird von einem zweiköpfigen Hund angefallen, geht dabei fast drauf, lernt, dass es Magie gibt und denkt sich: Ja mei, ist halt so. Niemand? Doch. Lily! Wo sind da realistische Emotionen, menschliche Züge? Es war einfach sowas von unglaubwürdig, dass das wohl nichtmal 10-jährige realistisch finden würden.
Regan war ein kleiner Lichtblick, der konnte ja nichts für Liliys merkwürdiges verhalten. Aber alles in allem, wirklich schade.

Erwähnenswert:
Die inneren Werte zählen halt doch und die gibt es hier leider nicht im Überfluss.

Stuck in my Head:
»Lily packte seine Hand, drückte ihre Lippen in seine Handfläche und schloss einen Moment lang die Augen. Dann fasste sie sein anderes Handgelenk und hielt seine Hände über dem Kopf fest. Er sah zu ihr auf, ließ sich von ihr niederdrücken, die Augen voller Licht.« (S. 305)
Krisenreif:
Unglaubwürdige Handlungen der Hauptcharakterin

Fazit:
Das war wohl nix. Für mich der Reinfall des Monats. Zwei Sterne gibt es nur, da einer davon für das traumhaft schöne Cover ist. Den anderen bekommt die Story. Übrigens ist die Geschichte echt spannend. Nur leider sehr schlecht erzählt, weshalb sie untergeht.



Kommentare:

  1. Hallo Sonja =)

    Ich hatte auch einige Kritikpunkte am Buch. Insgesamt war es ein bisschen wenig Substanz für ein alleinstehendes Werk und die Handlungsweisen waren manchmal wirklich sehr unrealistisch.
    Aber am Schreibstil habe ich absolut nichts auszusetzen gehabt. Der hat mir richtig gut gefallen. So unterschiedlich kann das sein =)

    LG
    Anja

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    1. Huhu Anja,

      vielleicht lag es an der fehlenden Substanz, dass ich den Schreibstil nicht mochte. Er wurde dadurch ja auch sehr emotionslos.
      Es war leider der Reinfall des Monats ...

      Liebe Grüße, Sonja

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