Donnerstag, 29. Oktober 2015

(Proviant für Weltenwanderer) Weg von den klassischen Sorten mit Lindt

Da ich seit der Buchmesse bis Anfang dieser Woche krank im Bett lag, hatte ich ne Menge Zeit zum Lesen und noch mehr, um Süßigkeiten zu verputzen.
Meistens geschah allerdings beides gleichzeitig.
Wenn ich ehrlich bin, brauchte ich bei "UnBound" von Neal Shusterman auch ne Menge Nervenfutter.
Es ist auf jeden Fall spannend, auch wenn die Story aus "Vollendet" einfach nur wieder aufgerollt wurde. Doch dazu in der Vorab-Rezension mehr, das Buch wird erst im Dezember erschienen.

Bei Lindt gibt es jetzt süßes Federvieh. Die Eulen sind fast schon zu schade zum Essen, aber leider ging es ihnen dann doch an den Kragen, immerhin soll ich euch ja erzählen, ob sie schmecken.
Die beiden kleinen Eulen, die im rechten Bild vorne posieren, bestehen aus normaler Lindt-Schokolade, wie wir sie auch von den berühmten Osterhasen und Weihnachtsmännern kennen. Somit sind sie auf jeden Fall lecker. Sie wiegen 40g und kosten pro Stück 1,59 Euro.
Der Inhalt der Blechdosen-Eule (ganz links) und der Papp-Eule (ganz rechts) ist identisch. Es handelt sich um Schokokügelchen mit Nusscremefüllung. Sehr lecker – aber auch sehr teuer.
Es ist definitiv nur als Geschenk geeignet. Ich würde die Papp-Eule empfehlen, sie ist günstiger und hat mehr Inhalt zu bieten. In der Blechdose befinden sich nämlich nur 29 Gramm. Das ist bei einem Preis von 3,49 ehrlich gesagt zu teuer.
Die Papp-Eule bringt 39 Gramm mit und kostet 2,99. Das ist der bessere Deal.

Die hübsche Pralinenpackung muss sich natürlich auch nicht verstecken. Die 180g Packung kostet 8,99 und ich war überrascht, das Eulendesign auch innen wiederzufinden. Denn die Nussnugat-Pralinen sind ebenfalls mit Eulenpapier verpackt.

Ich als Liebhaber alkoholfreier Pralinen bin natürlich direkt über die Edelmarzipan- und Orangenmarzipan-Pralinen gestolpert, denn beide enthalten Alkohol.
Okay, Augen zu und durch. Vielleicht lag es daran, dass ich mit dem Schlimmsten gerechnet habe, aber der bittere Geschmack blieb aus. Bei der Edelmarzipan-Praline habe ich es gar nicht gespürt. Man muss sich schon sehr konzentrieren, um den Alkohol rauszuschmecken. Dafür war der Geschmack bei der Orangenmarzipan-Praline etwas stärker. Beides war aber im Rahmen, sodass selbst ich sie noch gegessen habe. Und ich lege Pralinen schnell weg, wenn der Alkoholgeschmack zu intensiv wird.
Die anderen Pralinen waren dann wiederum Sichere Zone, es gibt Schichtnugat, welche mit Karamell und Krokant. Sehr lecker, wie ich es von Lindt gewöhnt bin.

Es fanden übrigens nicht nur Eulen ihren Weg zum Testfuttern zu mir, sondern auch noch die "Hello, My Name Is - Nice To Sweet You"-Riegel.
Diese sind Schokoladentafeln mit amerikanischem Flair.

Die Sorten, die ich testen durfte, im Einzelnen:
Sweet Popcorn
Cookies & Cream
Caramel Brownie
Strawberry Cheesecake
Crunchy Nugat
Sundae Choco

Es handelt sich um 100g Tafeln zu je 2,20 Euro. Es ist natürlich Geschmacksache, aber mir haben die Sorten Caramel Brownie, Sunday Chico und Strawberry Cheesecake am besten geschmeckt.
Das heißt nicht, dass die anderen schlecht sind. Nur Crunchy Nugat sowie Cookies & Cream zum Beispiel haben für mich recht "normal" geschmeckt und waren nichts besonderes mit einen Wow-Effekt.
Was nicht ganz so meins war, war Sweet Popcorn. Irgendwie gehört Popcorn dann doch für mich in den Kinosaal und nicht in die Schokolade.

Wer lieber erst einmal in Ruhe testen möchte, der kann zum Mini-Stick-Mix greifen (Crunchy Nougat, Strawberry Cheesecake,  Cookies & Cream und  Caramel Brownie), was auch meine Empfehlung wäre. 120 Gramm sind hier bei 3,49 einen knappen Euro teurer, dafür landet aber auch nicht direkt eine ganze Tafel im Müll, sollte der Geschmack doch nicht das Wahre sein.
Wobei ich denke, dass Cookies & Cream und Caramel Brownie zwei Sorten sind, die vielen schmecken dürften.

Danke an ...
... Lindt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...