Mittwoch, 18. November 2015

(Buchvorstellung) Spellcaster von Claudia Gray

 

Titel: Spellcaster – Düstere Träume
Autor: Claudia Gray
Seiten: 320
Erscheinungstermin: 09.10.2015
Verlag: HarperCollins
Originalversion: Nein
Originaltitel: Spellcaster
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das schöne Cover und der Klappentext.

Inhalt:
Das Böse kommt – in Captive's Sound ist es ganz nah … Ein Junge, der von dunklen Visionen gequält wird. Ein Mädchen mit der magischen Gabe, ihn zu retten. Das Böse, das sie beide vernichten will. Mateos Visionen bringen ihn fast an den Rand des Wahnsinns. Es ist ein dunkler Familienfluch, der seine Mutter in den Tod getrieben hat und nun auch ihm zum Verhängnis werden könnte. Immer wieder sieht er in seinen Träumen ein schönes, sterbendes Mädchen … und jetzt ist dieses Mädchen wirklich da! Mit ihrem Vater und ihrem Bruder ist Nadia nach Captive’s Sound gezogen. Mateo ahnt, was kommen wird: Auf magische Weise sind er und Nadia füreinander bestimmt. Doch ihr Ende ist ungewiss …(Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wunderschön. Nicht nur aufgrund der Blautöne, sondern auch die Pose der Protagonistin und das leuchtende Haus in Hintergrund sind ein Hingucker.

Titel:
Der Titel passt gut.

Schreibstil:
Mit dem Schreibstil fingen dann leider meiner Probleme mit der Story an. Die erste Hälfte zog sich unendlich und noch dazu hatte der Schreibstil einfach nicht genug Tiefgang. Es war mehr so, als würde man dahingetrieben werden, als richtig mitzuschwimmen. Erst gegen Ende spitzten sich die Ereignisse zu und ich hatte Spaß am Lesen. Aber ganz ehrlich, das ist einfach zu lange. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es abgebrochen. Somit wäre ich gar nicht erst zum guten Teil gekommen.

Charaktere:
Nadia war okay. Aber eben wirklich nur okay. Ich fange mal mit den guten Dingen an. Es ist rührend, wie sie sich um ihren kleinen Bruder kümmern und versucht, für ihre Familie da zu sein. Seit ihre Mutter gegangen ist, übernimmt Nadia nun ihre Rolle. So, nun aber zum Negativen. Ich fand ihren Charakter einfach fad. Sie wirkt oft ungeschickt und unüberlegt, sodass sie mich eher genervt hat, als dass ich ihre Entwicklung gespannt verfolgt hätte.
Mateo hätte mein Lichtblick werden können. Zumindest fand ich es am Anfang noch interessant, dass er ein Außenseiter ist, da auf seiner Familie angeblich ein Fluch liegt. Aber irgendwie hatte auch sein Charakter nicht so viel Tiefgang. Die Romanze plätscherte vor sich hin, zusammen mit dem eben mittelmäßigen Schreibstil.

Erwähnenswert:
Viel Potenzial – wenig ausgeschöpft.

Stuck in my Head:
»Adjutant zu sein bedeutete mehr, als einfach nur Nadjas Kräfte zu verstärken. Es hieß, dass man die Welt so vor Augen hatte, wie sie wirklich war - voller Magie und viel gefährlicher und seltsamer, als jeder normale Mensch sich das vorstellen konnte.« (S.140)
Krisenreif:
Kaum Tiefe, unausgearbeitetes Setting und Hintergründe, langweiliger Schreibstil, langsame Geschichte, die erst zum Ende hin spannend wird.

Fazit:
Ich wollte dieses Buch mögen! Ich wollte es wirklich. Aber die Kritikpunkte, die ich habe, lassen sich leider nicht weghexen, somit war das hier für mich ein Reinfall.




Kommentare:

  1. Hey Sonja,
    ich finde das Cover auch mega toll und wollte das Buch deshalb unbedingt lesen. Nach deiner Kritik bin ich mir da aber nicht mehr so sicher.
    Liebe Grüße
    Charleen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Charleen,

      ja, es hatte halt schon leider einige Schwächen.

      Lg
      Sonja

      Löschen
  2. Ursprünglich fand ich den Klappentext auch ganz interessant, aber nachdem das schon die zweite schlechte Rezi dazu ist, lasse ich lieber die Finger davon.^^

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Also mich konnte es leider nicht packen …

      LG
      Sonja

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...