Mittwoch, 30. Dezember 2015

(Buchvorstellung) The Traitor von Allen Zadoff

 

Titel: The Traitor
Autor: Allen Zadoff
Seiten: 368
Erscheinungstermin: 04.06.2015
Verlag: Hachette Uk
Originalversion: Ja
Originaltitel: The Traitor
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Zadoff ist einer meiner Lieblingsautoren.

Inhalt:
The perfect assassin is now the perfect target. Boy Nobody was the Program's best soldier. Now, after going rogue, he's their number one target. The training that made him a killer is his best chance of survival. But in his search for the truth about the Program, he is forced to put his trust in another. And trust can be fatal. The final thrilling installment in this acclaimed action-adventure trilogy.(Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Ich mag ja die englischen Cover, denn auch der Buchschnitt ist mit eingefärbt. Aber auch der Titel passt, denn Zach fängt endlich mal mit dem Nachdenken an und tritt seinen Vorgesetzten gewaltig auf den Fuß.

Schreibstil:
Dass Allen Zadoff schreiben kann, das ist kein Geheimnis. Aber ich denke, dass ihm gerade mit der "Boy Nobody"-Reihe eine sehr spannende Geschichte gelungen ist. Zwar bedient er sich Elementen, die alle schon einmal dargewesen waren, aber er schafft es, sie neu zusammenzufügen, unterhaltsame Protagonisten miteinzubringen und vor allem eine große Menge an Humor zum Besten zu geben.
Wer einmal mit dem Lesen anfängt, der wird es nicht mehr aus der Hand legen können, zumal Zach ein wirklich sympathischer Ich-Erzähler ist.

Charaktere:
Zach – mittlerweile kennen wir ja seinen richtigen Namen – hat im letzten Band von Mike erfahren, dass sein Vater noch lebt. Darum fängt er erneut an, die Organisation "The Program", für die er gezwungenermaßen arbeitet, zu hinterfragen. Des weiteren muss er seinen besten Freund retten, der seinetwegen in Gefangenschaft geraten ist.
Die Charaktere waren wie immer sehr gut ausgearbeitet und ich wusste oft nicht, wem ich trauen sollte, und wem nicht. Allen Zadoff hat hier mehrere Handlungsstränge angelegt, sodass jeder Charakter seine eigene Agenda verfolgt, was die Sache sehr spannend und dreidimensional macht.

Erwähnenswert:
Der dritte Band einer Reihe.

Stuck in my Head:
»I have no options. That's what mother said. But that's not what she thought me. There are options, even in desperate circumstances. There are always options. To find them, I will need time. So I run.« (S.231)
Krisenreif:
Manche Szenen waren schon sehr unrealistisch im James-Bond-Style.

Fazit:
Wer wie ich ein Fan von Allen Zadoff und seinen Bücher ist, der sollte die "Boy Nobody"-Reihe unbedingt lesen. Sein schwarzer Humor und sein Geschick im Geschichtenerzähler kommen hier voll zur Geltung!



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