Sonntag, 20. Dezember 2015

(Film-Kritik) Die Augen des Engels


Titel: Die Augen des Engels
Anzahl Discs: 1
Medium: Blu-Ray
Studio:  Concorde
Spielzeit: 102 Min.
Erscheinungstermin: 17.12.2015
Rezensionsexemplar: Ja
Freigegeben ab: 12

Warum wollte ich den Film sehen?
Da der echte Kriminalfall die Medien lange Zeit auf Trab gehalten hat, war ich gespannt auf den Film.

Inhalt:
Der grausame Mord an einer britischen Studentin im italienischen Siena hält die Öffentlichkeit in Atem – täglich richten sich die Augen der Welt auf den kontroversen Prozess gegen die attraktive Amerikanerin Jessica Fuller, die ihre Wohngenossin mit Hilfe ihres Freundes umgebracht haben soll. Der junge Regisseur Thomas Lang ist überzeugt, seinen nächsten Filmstoff gefunden zu haben. Vor Ort trifft er sich mit der Journalistin Simone Ford, die den Prozess mitverfolgt und ein Buch über das Verbrechen geschrieben hat. Doch je mehr sich Thomas in den Fall vertieft, desto mehr verliert er sich darin. Er hinterfragt seine eigenen Motive und verliert das Vertrauen in sich und sein Können – bis ihm auf den Straßen die Studentin Melanie begegnet.... (Amazon)

Covergestaltung:
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut. Zwar sind die Farben recht blass und nüchtern, aber die Aufteilung von Bild und Font ergibt ein schönes Gesamtbild.

Story:
Der reale Fall rund um Amanda Knox ging wochenlang durch die Presse, vor allem der Prozess, denn was wirklich passiert ist, ist unklar. Genau hier knüpft der Film an, denn es geht um einen Regisseur, der den Mord und seine Umstände verfilmen möchte. Da die Tat an sich ja schon geschehen ist, gab es recht wenig Spannung. Es ist eher ein ruhiges Werk, weshalb ich auch etwas am Überlegen bin, wie ich die Rezension am besten gestalte. Wer einen Thriller erwartet, der wird enttäuscht werden. Wer einen Film sucht, der sich mit den Geschehnissen auseinandersetzt und welche Schwierigkeiten deren Verfilmung mit sich bringen, ist hier genau richtig.

Bild&Ton:
Hier konnte der Film vor allem in Sachen Setting und Bildaufnahmen punkten. Die Szenen sind sehr schön gedreht und vor allem die Aufnahmen der Stadt Siena gelungen.
Der Ton ist auch stets klar, jedoch nicht immer herausragend. Ich denke, es ist alles in allem eine solide Leistung.

Fazit:
Das ist jetzt wirklich eine kurze Rezension geworden, aber ich bin echt ein bisschen unsicher, wie ich den Film bewerten soll. Ich habe mir Spannung gewünscht, die sich auf den Mordfall bezieht, aber die kam einfach nicht auf. Die Hintergrundgeschichte des Regisseurs und der anderen Charaktere war gut, aber dennoch wurde ich bis zum Ende das Gefühl nicht los, dass der Film vor sich hinplätschert.







1 Kommentar:

  1. Schade eigentlich - ich finde die Geschichte der Amanda Knox ja sehr spannend (und kontrovers) und hatte mich daher sehr auf den Film "gefreut" (der dann nicht in unserem Kino lief). Mich reizen natürlich besonders Daniel Brühl und Cara Delevigne, dass er so vor sich hinplätschert, klingt dafür aber ja nicht so gut. Wahrscheinlich schaue ich mir das Ganze aber doch noch an, probieren geht ja über studieren. Danke dir aber für die ehrliche Meinung! ;)

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