Dienstag, 22. Dezember 2015

(Vorab-Buchvorstellung) Burning Midnight von Will McIntosh

 

Titel: Burning Midnight
Autor: Will McIntosh
Seiten: 256
Erscheinungstermin: 11.02.2016
Verlag: Pan Macmillan
Originalversion: Ja
Originaltitel: Burning Midnight
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
War eine Empfehlung vom Verlag.

Inhalt:
For fans of The Maze Runner and The 5th Wave, this debut YA novel from Hugo Award-winner Will McIntosh pits four teens against an evil billionaire in the race of a lifetime. Sully is a sphere dealer at a flea market. It doesn't pay much - Alex Holliday's stores have muscled out most of the independent sellers - but it helps him and his mum make the rent. No one knows where the brilliant-coloured spheres came from. One day they were just there, hidden all over the earth like huge gemstones. Burn a pair and they make you a little better: an inch taller, skilled at maths, better-looking. The rarer the sphere, the greater the improvement - and the more expensive the sphere. When Sully meets Hunter, a girl with a natural talent for finding spheres, the two start searching together. What they find will change more than just their lives ...Because the entire world fights over spheres, but no one knows why they're here or what their powers are ...until now.. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Was für ein Cover? Nein Spaß, ich weiß ja, wie das Cover aussehen wird, sobald das Buch im
Februar erscheint. Wobei es mir persönlich ein bisschen zu dreidimensional ist. Aber ich denke, man muss es einfach in der Hand haben, damit es wirken kann. Die "Bubble" stechen auf dem Papier hervor.

Titel:
Der Titel passt sehr gut. Wobei ich euch jetzt nicht verraten werde, wer oder was "Midnight" ist. Was ich aber ausplaudere: Damit steht und fällt die Story.

Schreibstil:
Das Buch ist gut und flüssig aus Sullys Sicht in der dritten Person geschrieben. Der Einstieg fiel mir leicht, auch wenn eine komplett neue Welt beschrieben wird. Wobei ich Sci-Fi ja mag, weshalb ich es gut fand.
Zur Dystopie wird es nicht, denn der Geschichte fehlt es leider etwas an Spannung. Nach dem interessanten Anfang plätschert sie gut 150 Seiten vor sich hin, ohne dass viel Nennenswertes passiert. Erst gegen Ende wird es richtig spannend und das Buch überrascht. Dennoch – Mehr Tempo in der Mitte, etwas mehr Hintergrundinfos gerade zum Ende hin und eine bessere Spannungskurve hätten dem Buch gut getan.

Charaktere:
Was der Story an Spannung fehlt, macht sie mit ihren Charakteren wieder wett. Die Jugendlichen sind sehr gut charakterisiert. Vor allem Sully und Hunter, die auch sehr langsam eine Beziehung aufbauen. Sowohl freundschaftlich, als auch später die Liebesgeschichte. Sullys Freunde wirkten teilweise etwas blasser, erfüllten aber ihren Zweck. Der einzige negative Punkt waren die Streits, die oft inszeniert gewirkt haben. Sie ließen die Protagonisten deutlich jünger erschienen, als sie waren. Immerhin sprechen wir hier von Jugendlichen und nicht von Kindern.

Erwähnenswert:
Ein Mix aus Sci-Fi und Urban-Fantasy.

Stuck in my Head:
»There was a tightness in Sully's chest as he drove. He didn't want Hunter to go home. Seeing her away from the flea marked, away from hunting, he realized he'd had her all wrong. She wasn't hard and closed down and serious by nature; she was that way because she had to be.« (S.99)
Krisenreif:
Teilweise entstanden in der Geschichte storyunrelevante Längen.

Fazit:
"Burning Midnight" greift mal eine neue Idee auf, was ich sehr gut finde, denn ich habe nicht das "Habe ich schon mal gelesen"-Gefühl, wenn ich es aufschlage. Dennoch war Luft nach oben. Hier hätte deutlich mehr Tempo reingemusst. Deshalb gibt es auch nur vier Sterne. Die hat es sich jedoch verdient. Denn trotz der Kritikpunkte ist es unterhaltsam und mal was Neues.




Kommentare:

  1. Ahhhh... ich will auch endlich dazu kommen es zu lesne! Bald, sehr bald! :)

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    1. Dein Vorsatz für 2016? *grins**

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