Dienstag, 12. Januar 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Kill U – Wer verliert, muss sterben von Carla Spradbery

 

Titel: Kill U – Wer verliert, muss sterben
Autor: Carla Spradbery
Seiten: 272
Erscheinungstermin: 01.06.2015
Verlag: Coppenrath
Originalversion: Nein
Originaltitel: The 100 Society
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das Buch war mir auf der Messe aufgefallen.

Inhalt:
Spraye einhundert Graffiti-Tags an unmöglichen Stellen, und du darfst dem Klub der 100 beitreten! Aber Vorsicht, du könntest dabei draufgehen … Die Kunststudentin Grace ist kurz davor, in den legendären Klub der 100 aufgenommen zu werden. Bereits 95 der 100 nötigen Tags hat sie gesprayt. Beim Versuch, den 96. Tag auf einer Brücke anzubringen, kommt es jedoch zu einem gefährlichen Zwischenfall: Grace und ihre Freunde werden von einem Fremden angegriffen. Kurz darauf entdeckt Grace, dass ihre bisherigen Tags mit einem Sensenmann übersprüht wurden. Will jemand ihre Aufnahme in den Klub sabotieren? Als mehrere von Grace' Freunden in seltsame Unfälle verwickelt werden, ist Grace davon überzeugt, dass der Fremde es eigentlich auf sie abgesehen hat. Die harmlose Mutprobe wird plötzlich zum tödlichen Ernst und jeder ist verdächtig. (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover wirkt ein bisschen Retro und eigentlich harmlos, wenn der Titel nicht wäre, sodass ich die Kombination sehr gelungen finde.

Schreibstil:
Hier hatte ich ein paar Probleme. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, was ja nicht schlecht ist, aber der Stil ist sehr trocken und wirkt oft wie eine stumpfe Nacherzählung der Ereignisse. Ich hatte hierdurch große Schwierigkeiten, in die Story einzutauchen. Irgendwie habe ich keine Geschichte erlebt, es war teilweise, als hätte man mir einen Polizeibericht in die Hand gedrückt (übertrieben gesprochen). Kommen wir aber nun zum Positiven. Die Story ist sehr spannend und auch der Grund, weshalb ich das Buch nicht abgebrochen habe (denn der Schreibstil hat mich nicht gehalten). Aktion ist auf den etwas über 250 Seiten allemal geboten und auch die Auflösung hat mir sehr gut gefallen.

Charaktere:
Die Charaktere waren solide charakterisiert, sodass ihre Handlungen meistens nachvollziehbar waren. Aber es gab halt doch diese Stellen, wo ich einfach nur den Kopf schütteln konnte. Es war, als hätte man die Protagonistin gezwungen, was Dummes zu tun, nur um der Story einen weiteren "Schock"-Moment zu verpassen.

Erwähnenswert:
Rasante Story.

Stuck in my Head:
»Ein greller Schrei. Dann nichts, nur beklemmende Stille. Mit angehaltenem Atem drehte sie sich zur Brücke um.« (S.133)
Krisenreif:
Der Stil konnte bei mir absolut nicht punkten. Ich würde empfehlen, sich vorher die Leseprobe anzusehen.

Fazit:
Was mache ich mit diesem Buch? Der Wunsch, es nach ein paar Seiten abzubrechen war aufgrund des Schreibstils definitiv da. Nur die Story hat mich dazu gebracht, es weiterzulesen und diese hat mir sehr gut gefallen. Ich denke, das Buch und ich einigen uns auf durchschnittlich. Ein Punkt für den Stil und fünf für die Story, macht drei.




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