Dienstag, 5. Januar 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Oblivion von Kelly Creagh

 

Titel: Oblivion
Autor: Kelly Creagh
Seiten: 448
Erscheinungstermin: 28.07.2015
Verlag: Atheneum Books
Originalversion: Ja
Originaltitel: Oblivion
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich liebe die Reihe und bin ein E.A.Poe Fan.

Inhalt:
The fine line between life and death blurred long ago for Isobel Lanley. After a deadly confrontation with Varen in the dreamworld, she’s terrified to return to that desolate and dangerous place. But when her nightmares resume, bleeding into reality, she is left with no choice. Varen’s darkness is catching up to her. To everything. Threatening to devour it all.
Isobel fears for her world. For her sanity and Varen’s—especially after a fresh and devastating loss. To make matters worse, the ghostly demon Lilith wants Varen for her own, and she will do anything to keep him in her grasp—anything.
Can Isobel ever find her happy ending? Worlds collide and fates are sealed in this breathtaking finale to the Nevermore trilogy. (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist einfach wunderschön und fängt vor allem die düstere Stimmung der Geschichte auf. Über den Titel kann ich auch nicht meckern, passt ja.

Schreibstil:
Leider muss ich jetzt mit dem negativen zuerst anfangen, denn das Buch beginnt stinklangweilig. Sorry, es tut mir im Herzen weh, aber man merkt einfach, wie sehr die Autorin sich gequält hat, um nach zwei Jahren noch irgendwie den Abschlussband fertig zu schreiben. Ab der Mitte wird es dann besser und es passiert auch mal was, aber es zieht sich wirklich.
Das Ende ist schön, aber mittendrin musste ich mich zusammenreißen, um es nicht einfach zuzuklappen und für immer zu vergessen. Selbst nachdem Kelly Creagh sich warmgeschrieben hatte, fehlte dem Buch doch an Substanz.
Ansonsten ist es wie die Vorgänger. Ein schöner, poetischer Schreibstil, der leider etwas ausufert, um die restlichen Seiten zu füllen. Das Buch ist zudem in der dritten Person aus Isobels Sicht geschrieben. Vielleicht wäre es gut gewesen, Varen zu Wort kommen zu lassen, um etwas Tempo reinzubringen.

Charaktere:
Isobel ist zumindest am Anfang permanent am jammern. Und wenn sie dann was macht, widersetzt sie sich Raynolds Anweisungen. Irgendwie war Raynold mein Lichtblick, denn durch ihn kam etwas Spannung auf, zumal es recht lange dauert, bis Varen wieder wichtig wird.
Etwas mehr Tiefe wäre hier angebracht gewesen, vor allem bei er Antagonistin. Dafür wurden die wahren Ereignisse, gerade die letzten Tage von E. A. Poe, sehr schön in die Geschichte eingearbeitet, das hat mir wirklich ausgezeichnet gut gefallen.

Erwähnenswert:
Der Abschlussband von "Nevermore".

Stuck in my Head:
»"But . . . ," Isobel murmured, her voice quavering, suddenly weak, "you wouldn't. I know you wouldn't. I know you."
"For your sake, my dear Isobel, I very much hope you do. Because we certainly no longer recognize ourselves."«
Krisenreif:
Es war streckenweise so langweilig.

Fazit:
Ich bin schon enttäuscht. Es scheint, als sei der Autorin einfach die Muse ausgegangen. Es wäre besser gewesen, "Nevermore" als Standalone zu schrieben, anstatt auf Teufel komm raus eine Trilogie zu verfassen.












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