Samstag, 9. Januar 2016

(Buchvorstellung/Rezension) River Runs Deep von Jennifer Bradbury

 

Titel: River Runs Deep
Autor: Jennifer Bradbury
Seiten: 336
Erscheinungstermin: 19.07.2015
Verlag: Atheneum Books
Originalversion: Ja
Originaltitel: River Runs Deep
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Die Story und das Cover sind ansprechend.

Inhalt:
In a stunning story that “makes history come alive” (Booklist), a boy is sent to Mammoth cave to fight a case of consumption—and ends up fighting for the lives of a secret community of escaped slaves, who are hidden deep underground.
Twelve-year-old Elias has consumption, so he is sent to Kentucky’s Mammoth Cave—the biggest cave in America—where the cool vapors are said to be healing. At first, living in a cave sounds like an adventure, but after a few days, Elias feels more sick of boredom than his illness. So he is thrilled when Stephen, one of the slaves who works in the cave, invites him to walk further through its depths.
But there are more than just tunnels and stalagmites waiting to be discovered; there are mysteries hiding around every turn. The truths they conceal are far more stunning than anything Elias could ever have imagined, and he finds himself caught in the middle of it all—while he’s supposed to be resting. But how can he focus on saving his own life when so many others are in danger? (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist wunderschön, vor allem, da die Taube auch im Buch vorkommt. Es weist zudem die Thematik der Höhle, Sklaverei und des Flusses auf, wodurch es wunderbar zur Story passt. Auch der Titel ist gelungen, da ich ihn auch ein bisschen zweideutig finde. Immerhin beinhaltet dieses Kinderbuch ja auch eine Message.

Schreibstil:
Am Anfang war ich etwas skeptisch, denn der Einstieg auf den ersten 20 Seiten viel mir nicht ganz so leicht, obwohl mir Elias von Beginn an sympathisch war. Nur wusste ich irgendwie nicht so ganz, wo die Geschichte hinführen sollte. Das ändert sich dann jedoch schnell, denn das in der 3. Person geschriebene Buch lässt sich sehr leicht weglesen und macht von Seite zu Seite mehr Spaß, da es nach den ersten Kapitel rasch an Spannung aufbaut. Ich denke, gerade jüngere Leser um die 12 Jahre dürften hier sehr angetan sein.

Charaktere:
Wie eben schon angedeutet, war mir der 12-jährige Protagonist Elias sehr sympathisch, der aufgrund einer Lungenerkrankung zur Kur in Amerikas größter Höhle "Kentucky’s Mammoth Cave" geschickt wurde. Am Anfang findet er es spannen, im Untergrund zu leben und genießt auch die kleinen Abenteuer, wie mit dem Sklaven Stephen die Höhle zu erkunden. Doch ziemlich schnell macht er Bekanntschaft mit einem schwarzen Jungen, der nicht zu den Sklaven des Arztes gehört.
Am Anfang ist Elias zurückhalten, doch wie das in dem Alter so ist, auch etwas draufgängerisch. So kommt es, dass er ziemlich schnell er eine Gruppe entlaufener Sklaven entdeckt, die in den Tunneln der Höhle leben und steht bald vor einigen Gewissensfragen.

Erwähnenswert:
Den Arzt und die drei Sklaven Mat, Nick und Stephen hat es wirklich gegeben, sodass das Buch ein Mix aus realen Ereignissen und Fiktion ist. Alleine deshalb ist es schon empfehlenswert.

Stuck in my Head:
»Plenty of the folk whistled in the dark – even Doctor Croghan – to fill up the loneliness. But this was different. Stephen was singing deep and bold, like he was in church. It made Elias more curious. And it mad Stephen even easier to follow at a distance. So Elias did.« (S.148)
Krisenreif:
Ein bisschen schwerer Einstieg.

Fazit:
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es weist einen angenehmen Schreibstil und einen sympathischen Protagonisten auf. Allerdings ist die Story sehr geradlinig, sodass einige Wendungen vorhersehbar waren.
Dennoch – gerade für junge Leser ist es wirklich geeignet, sodass es trotz des etwas holprigen Starts eine klare Leseempfehlung gibt.





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