Mittwoch, 27. Januar 2016

(Film-Kritik) Kill the Messanger


Titel: Kill the Messanger
Studio:  Universal
Spielzeit: 108 Min.
Erscheinungstermin: 21.01.2016

Warum wollte ich den Film sehen?
Wenn's um Journalisten geht, bin ich dabei.

Inhalt:
Durch Zufall stößt der Journalist Gary Webb in den 1990er Jahren auf Verstrickungen der CIA mit mittelamerikanischen Drogenkartellen. Durch Kokainverkauf in den Straßen von South Central L.A. wurden die Contras in Nicaragua finanziert. Seine brisanten Enthüllungen in den San José Mercury News lösen ein politisches Erdbeben aus. Die CIA schlägt mit Verleumdungen zurück, und auch Kollegen renommierter Medien diffamieren den Autor, der nicht nur um Ansehen, Job und Familie kämpfen muss, sondern auch um sein Leben. (Amazon)

Story:
Wer träumt als Journalist nicht davon, auf die Story zu treffen und mit einem Schlag in allen News zu sein? Kann aber auch nach hinten losgehen, wie Gary Webbs Fall zeigt. Er legt sich mit der CIA an, die alles dran setzt, ihn mundtot zu machen. Aber auch konkurrierende Kollegen versuchen einen Vorteil aus dem Fall zu ziehen und bald kämpft Gary Webb gegen alle Fronten.
Der Film ist gerade deshalb so mitreißend, da er einen echten Fall zur Vorlage hat und sich gut an die Fakten hält. Es ist kein schneller Action-Thriller, mehr ein realer Polit-Thriller, der nicht weniger erschreckend ist. Hier gibt es übrigens Infos zum realen Fall.

Bild&Ton:
Ich muss gestehen, dass ich erst ein bisschen über die Bildaufnahmen gestolpert bin, denn mir fielen gleich die dicken Röhrenbildschirme in der Redaktion auf. Aber gut, der Film spielt auch in den 90er Jahren und der Zuschauer wird hier sehr authentisch in diese Zeit geschickt.
Auch die Tonaufnahmen sind gut abgestimmt, sodass es eine runde Sache wird.

Fazit:
Mein Fazit? Ich sollte über einen Jobwechsel nachdenken. Sofort! Nein, journalistische Arbeit in der Politik ist wichtig und Webbs Fall natürlich außergewöhnlich und heftig. Wer sich die unerklärlichen Unfälle, Verschwinden, Selbstmorde etc. von renommierten Journalisten und Wissenschaftlern ansieht, der kann es aber schon mit der Angst zu tun bekommen. Manchmal ist die Realität eben der beste Thriller.






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