Dienstag, 2. Februar 2016

(Kino-Kritik) The Hateful 8


Titel: The Hateful 8
Studio:  Universal
Spielzeit: 2h 48 min.
Erscheinungstermin: 28.01.2016

Warum wollte ich den Film sehen?
Die letzten Tarantino-Filme haben mit gut gefallen.

Inhalt:
Wyoming, einige Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg: Eine Kutsche bahnt sich mühsam ihren Weg durch den Schnee in Richtung der Stadt Red Rock. An Bord befinden sich der Kopfgeldjäger John „The Hangman“ Ruth (Kurt Russell), dessen Gefangene Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) sowie der Anhalter Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson), der früher Soldat war und nun ebenfalls als Kopfgeldjäger sein Geld verdient, und Chris Mannix (Walton Goggins), ein Deserteur aus den Südstaaten, der behauptet, der neue Sheriff der Stadt zu sein. Ein Schneesturm zwingt die Gruppe zu einem Zwischenstopp in Minnies Kleinwarenladen. Sie treffen dort zwar nicht auf Minnie aber dafür auf den mysteriösen Mexikaner Bon (Demian Bichir), auf den verschwiegenen Cowboy Joe Gage (Michael Madsen), auf den Konföderierten-General Sandford Smithers (Bruce Dern) sowie auf Oswaldo Mobray (Tim Roth). Während der Sturm draußen immer heftiger tobt, begreifen die acht Fremden, dass ihr Zusammentreffen vielleicht gar nicht so zufällig ist und sie Red Rock möglicherweise nie erreichen werden…(Amazon)

Story:
Ganz ehrlich? So richtig überzeugt hat mich die Story nicht, denn es gab einfach keine. Mir hat der typische Plotaufbau gefehlt, der Twist am Ende. Irgendeine Überraschung! Aber ich bekam nichts davon. Im Gegenteil. Der Film plätscherte vorhersehbar vor sich hin, was schon mit der Tarantino-typischen Aufteilung anfing: Die erste Hälfte ist sehr lustig, die zweite extrem blutig. Okay, damit kann ich leben, ist nun mal ein Tarantino. Aber im Gegensatz zu "Django" fehlt dem Film wie schon gesagt die Handlung.

Bild&Ton:
Die Bildaufnahmen sind großartig, vor allem die Schneelandschaft. Man bekommt sofort ein Gefühl für die Stimmung und die gewohnt grotesken Protagionisten. Auch die Unterhaltungen sind klar und verständlich, sobald Hintergrundgeräusche auftauchen, aber trotzdem konnte mich beides nicht darüber hinwegtrösten, dass hier keine zündende Idee hinter dem Streifen steht.

Fazit:
Ein Film, der für Tarantinofans sicherlich sehenswert ist, in meinen Augen aber meilenweit hinter den Vorgängern hinterherhinkt. Dabei war die Grundidee wirklich gut. Aber das war's leider auch schon.


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