Sonntag, 27. März 2016

(Buchvorstellung) Orphan X von Gregg Hurwitz

 

Titel: Orphan X
Autor: Gregg Hurwitz
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 10.03.2016
Verlag: HarperCollins Germany
Originalversion: Nein
Originaltitel: Orphan X
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Solche Thriller sind genau nach meinem Geschmack.

Inhalt:
1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse
Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden.
4. Gebot: Es ist nie persönlich
Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können - mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal bricht er eine der Regeln und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt:
10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover wirkt sehr trist und vermittelt schon durch die Person mit der Pistole, dass es sich um einen Thriller handeln wird. Von daher hoffe ich nun, dass es die Spannung, die es verspricht, auch halten kann.

Schreibstil:
Der Einstieg ins Buch fällt sehr leicht. Gerade durch den Prolog wurde bei mir eine Menge Interesse geweckt und auch die eigentliche Geschichte beginnt zügig. Unser Protagonist, der sich Evan Smoak nennt, wird in der dritten Person sehr gut beschrieben, sodass man mit ihm mitfiebert.
Auch das Tempo im Buch ist gut, obwohl es einige ausufernde Beschreibungen zu Waffen etc gibt, die nicht immer nötig gewesen wären, um die Story voranzutreiben. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, denn im Großen und Ganzen hat der der spannenden Geschichte keinen Abbruch getan.

Charaktere:
Evan ist ein Charakter mit Stärken und Schwächen, was mir gerade im Storyverlauf sehr gut gefallen hat. Er ist nicht perfekt, wodurch seine Handlungen glaubhaft wirken. Ich denke, das ist gerade bei Action-Thrillern ein großer Spagat.
Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet, mal mehr, mal weniger. Eben je nachdem, wie relevant sie für die Story waren.

Erwähnenswert:
Es war beim Lesen ein bisschen so, als würde man sich einen Film ansehen.

Stuck in my Head:
»Neben dem Wandtelefon hing ein neuer Spruch: Such dir Freunde, die nur dein Bestes wollen. Davon konnte er nur träumen.« (S.336)
Krisenreif:
Das Ende war nicht ganz so rund, weshalb ich fast einen Stern abgezogen hätte, aber nur fast. Der Rest hat es wieder rausgerissen.

Fazit:
Ein Thriller, der weiß, wie er seine Leser fesseln kann. Mir hat er sehr gut gefallen, auch wenn ich das Ende etwas holprig fand. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn in der Gesamtwertung komme ich immer noch auch fünf Sterne.







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