Donnerstag, 17. März 2016

(Buchvorstellung/Rezension) AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz von Kim Kestner

 

Titel: AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz
Autor: Kim Kestner
Seiten: 480
Erscheinungstermin: 10.02.2016
Verlag: Arena
Originalversion: Ja
Originaltitel: AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der allgemeine Hype.


Inhalt:
Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show - er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.
Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt. (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist wunderschön, weshalb mir das Buch in der Vorschau auch direkt aufgefallen war. Ich denke, man erkennt auf meinem Foto, dass der Diamant in der Mitte funkelt. Sehr schönes Cover, das zum Titel und der Story passt.

Schreibstil:
Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht. Abby ist eine sympathische (und ein bisschen neurotische) Ich-Erzählerin, deren Abenteuer zuerst mit leisen Tönen beginnt.
Der erste Teil des Buches ist eher ruhig und setzt auf das Geheimnis rund um Juspinn, während die zweite Hälfte bei mir mit einer Menge Spannung und Aktion punkten konnte.
Mit fast 500 Seiten ist das Buch natürlich sehr lang, aber richtig langweilige Stellen kamen nicht auf, was mich positiv überrascht hat. Es war eher so, als würden die Seiten nur so dahinfliegen und mir nichts dir nichts, war man auf der Letzten angekommen.

Charaktere:
Womit "AnimA" auf jeden Fall punkten kann, ist die Charakterisierung der Protagonisten. Abbys Hang zur Perfektion, ihre zickige Schwester, die Hippie-Mutter und der gottverbundene Vater. Dass es bei dieser Kombination interessant wird, steht von Anfang an fest, aber Kim Kestner hat es geschafft, diese Figuren lebendig werden zu lassen. Das in Kombination mit Juspinn, macht dieses Buch definitiv zu einem Must-Read.

Erwähnenswert:
Das Buch hat sehr religiöse Züge, das muss man mögen.

Stuck in my Head:
»"Weil Gut gut bleibt und Schlecht schlecht", erwiderte ich trotzig, obwohl seine Worte etwas in mir auslösten. Im Prinzip hatte er wohl recht. Manchmal entpuppte sich Böses im Nachhinein als Gutes. War es dann nicht aber von Anfang an etwas Gutes gewesen und wir hatten es nur falsch zugordnet?« (S.391)
Krisenreif:
Nichts zu meckern. Dem ein oder anderen dürfte die erste Hälfte des Buches vielleicht etwas zu langsam sein.

Fazit:
Ich bin wirklich froh, diesen Wälzer gelesen zu haben. "AnimA" überzeugt nicht nur mit einer tollen Geschichte, sondern auch mit einer einfallsreichen Charakterisierung und einem schönen Schreibstil. Wer es noch nicht gelesen hat, sollte das zügig nachholen.




1 Kommentar:

  1. Hallo Sonja,

    mit dieser Rezension hast du mich jetzt überzeugt, dieses Buch lesen zu wollen. Die Charaktere klingen super und auch sonst scheint es ja wirklich lesenswert zu sein. :)

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...