Mittwoch, 9. März 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Die Magie der Namen von Nicole Gozdek

 

Titel: Die Magie der Namen
Autor: Nicole Gozdek
Seiten: 368
Erscheinungstermin: 01.03.2016
Verlag: ivi
Originalversion: Ja
Originaltitel: Die Magie der Namen
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Empfehlung vom Verlag auf der letzten Messe.

Inhalt:
Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ... (Klappentext, Amazon)

Cover und Titel:
Das Cover in schwarz/gold ist wirklich sehr schön gestaltet und hat das Thema gut aufgegriffen. Auch der Name passt und es gab, da es sich um ein deutsches Buch handelt, keine komischen Übersetzungen an dieser Stelle.

Schreibstil:
Nicole Gozdek zeigt in diesem Debüt, dass es noch mehr Menschen, jenseits der bekannten Namen gibt, die ein Händchen zum Schreiben haben. Der Einstieg in die Story fällt leicht, Tirasan ist ein sympathischer Ich-Erzähler und auch die Handlung nimmt den Leser sehr schnell mit auf die Reise.
Obwohl das Buch sehr nahe am High-Fantasy-Genre kratzt, habe ich es dennoch gerne gelesen. Zwar begegneten mir typische Elemente wie das Reisen und eine abstrakte Welt, aber all das hielt sich in Grenzen, sodass es mich hier nicht gestört hat. Normalerweise meide ich dieses Genre, nun bin ich aber froh, eine Ausnahme gemacht zu haben.

Charaktere:
Tirasan und Rustan haben mir beide sehr gut gefallen und gaben dreidimensionale Charaktere ab, deren Story ich sehr gerne gefolgt bin. Allerdings fand ich Tirasan teilweise ein bisschen naiv und hätte mir von ihm etwas realistischere Handlungen gewünscht. Dieses Gefühl beschlich mich ca. zwei bis drei Mal im Buch, da konnte ich seiner Auffassung nicht so ganz folgen. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt und ansonsten waren die Hauptcharaktere stimmig. Unter den Nebencharakteren gab es die gewohnten Schwankungen, je nachdem, wie wichtig sie für den Plot waren.

Erwähnenswert:
Nicole Gozdek hatte einen Pieper-Contest auf Wattpad gewonnen und bekam daraufhin einen Vertrag beim Verlag.

Stuck in my Head:
»Früher hatte ich nie über den Tag der Namensgebung hinaus gedacht und geplant. Mein einziges Ziel war es gewesen, ein großer Name und Held zu werden.« (S. 163)
Krisenreif:
Das Buch ist knapp an fünf Sternen vorbeigerauscht, da ich den Pageturner-Effekt vermisst habe. Es ließ sich sehr gut lesen, aber ich konnte es auch ohne Probleme mal zur Seite legen.

Fazit:
Ein ansprechendes Debüt, das neugierig auf mehr macht. Die Story war gut durchdacht, die Charaktere sympatisch und wenn man bedenkt, dass es ihr erstes Buch ist, kann da noch ganz viel in der Zukunft kommen.






Kommentare:

  1. Hallo Sonja,
    tolle Rezi, ich lese das Buch auch gerade. :)
    Bisher gefällt es mir auch ganz gut und bin gespannt, was noch alles passiert!
    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Liebe Nicole,

      ich hoffe, das bleibt auch so :)

      LG
      Sonja

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