Donnerstag, 10. März 2016

(Filmkritik) Das Märchen der Märchen


Titel: Das Märchen der Märchen
Anzahl Discs: 1
Medium: Blu-Ray
Studio: Concorde
Spielzeit: 134 Min.
Erscheinungstermin: 10.03.2016
Rezensionsexemplar: Ja
Freigegeben ab: 12

Warum wollte ich den Film sehen?
Der Film wurde mir empfohlen. Ich kannte ihn vorher gar nicht.

Inhalt:
Inspiriert durch das berühmte Werk „Il Racconto dei Racconti“ des neapolitanischen Barock-Autors Giambattista Basile, hat Matteo Garrone mit DAS MÄRCHEN DER MÄRCHEN ein Stück poetische Filmgeschichte geschrieben.
Filminhalt: Der Film erzählt drei Geschichten zwischen Faszination und Erschrecken: Die Sehnsucht der Königin von Longtrellis nach einem Erben, die sie das Leben ihres Mannes einbüßen lässt ... Zwei mysteriöse Schwestern, die die Leidenschaft des Königs von Strongcliff heraufbeschwören ... Die Besessenheit des Königs von Highhills von einem riesenhaften Floh, der seine Tochter ins Unglück stürzt ... Diese drei Geschichten verweben das Wunderschöne mit dem Grotesken und bilden so ein atemberaubendes und einzigartiges Werk des europäischen Fantasy-Kinos. (Amazon)

Covergestaltung:
Der Gestaltung des Covers hat mir sehr zugesagt und war mit ein Grund, weshalb ich den Film sehen wollte. Es spiegelt sehr schön das Thema barockes Märchen wieder.

Story:
Die drei Geschichten, die im Film erzählt werden, stammen aus "Pentameron" von Giambattista Basile. Das ist eine Märchensammlung aus dem 17. Jahrhundert.
Die hier gezeigten Märchen sind nicht das, was man anhand der schönen Coveraufmachung erwarten würde. Sie sind eher mit den Grimmsche Märchen in ihrer Rohfassung zu vergleichen: Brutal.
Viele Szenen sind sehr grotesk und ich hätte eine Altersfreigabe von 16 statt 12 Jahren befürwortet. Für Kinder ist es sicherlich nichts.
Aber auch mir persönlich hat der Unterhaltungswert gefehlt. Ich bin mir einfach nicht sicher, was ich von den drei Geschichten – die im Grunde nichts miteinander zu tun hatten – halten soll.

Bild&Ton:
Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Kulissen und vor allem Kostüme. Hier punktet der Film auf ganzer Länge. Auch die Effekte sind gut und es wird eine passende Stimmung erzeugt. Jedoch gibt es eindeutige Sexszenen, die gemischt mit der rohen Gewalt einfach keinen nennenswerten Mehrwert boten. Die Soundkulisse war auf der Bly-Ray gut.

Fazit:
Ihr merkt es, so wirklich punkten konnte der Film bei mir nicht. Ich würde ihn eher als Kunst sehen, die definitiv nicht den Geschmack des Mainstream-Zuschauers treffen wird. Meins war es leider nicht. Aufgrund der schönen Kostüme und der guten schauspielerischen Leistung sind es extrem knappe drei Sterne geworden.








Kommentare:

  1. Danke für diese Filmkritik!
    Ich bin der Meinung, dass ich von dem Film schon einmal was gehört habe und (soweit ich mich erinnere) fand ich auch im Trailer schon, dass die Altersfreigabe eventuell zu niedrig wäre.

    Ich werde ihn mir trotzdem angucken. Denn du sagst ja, dass die Kulisse und die Kostüme schön sind und manchmal reicht das schon, damit mir ein Film gefällt ;)

    Liebste Grüße!

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    Antworten
    1. Hey Lena,

      bin mal gespannt, wie du ihn finden wirst! Wie gesagt, er ist arg gewöhnungsbedürftig und skurril.

      LG
      Sonja

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