Samstag, 12. März 2016

(Filmkritik) Zipper - Geld. Macht. Sex. Verrat


Titel: Zipper - Geld. Macht. Sex. Verrat
Anzahl Discs: 1
Medium: DVD
Studio: Universum Film GmbH
Spielzeit: 113 Min.
Erscheinungstermin: 11.03.2016
Rezensionsexemplar: Ja
Freigegeben ab: 12

Warum wollte ich den Film sehen?
Ich liebe Thriller, egal ob Buch oder Film.

Inhalt:
Ein einziges Treffen mit einem Luxus-Callgirl genügt, um in Sam Ellis eine Lawine loszutreten. Der erfolgreiche Staatsanwalt verliert sich zusehends in Sexabenteuern mit Professionellen. Dabei hat er eine sehr attraktive Frau, die für den kleinen Sohn ihre eigene Karriere auf Eis gelegt hat. Es gibt auch keinen Mangel an gutem Sex in Ellis‘ Leben, aber die teuren Nummern in irgendwelchen Hotelzimmern füllen eine Lücke, die er selbst nicht benennen kann. Er kann einfach nicht damit aufhören. Nicht einmal, als ein Aufstieg in den US-Senat winkt, kann er seine Sexsucht beherrschen. Als das FBI den Escort-Ring aushebt, bei dem auch Ellis Kunde war, droht seine gesamte Zukunft an einem Sexskandal zu scheitern. Sam Ellis muss das mit allen Mitteln verhindern. (Amazon)

Covergestaltung:
Das Cover wurde passend zur Story gestalten: Anzüglich und gefährlich und genau darum geht's im Film. Auch finde ich es sehr gelungen, dass das Callgirl zwischen ihm und seiner Frau platziert wurde, da hat sich schon jemand was bei gedacht.

Story:
"Zipper" ist ein Politikthriller, der eher mit leisen Tönen daherkommt. Die Katastrophe bahnt sich langsam an, aus einen einmaligen Abenteuer wird Besessenheit und irgendwann Sucht.
Der Film versteht es, den Zuschauer in den Bann zu ziehen und das, ohne wilde Schießereien oder Verfolgungsjagden. Er erzählt eine normale Geschichte einer erfolgreichen Familie, die alles hat und genau hier liegt das Problem. Der Protagonist sehnt sich nach dem Unvorhergesehenen, was er selbst gar nicht so genau betiteln kann. Gerade das Ende hat mich nachdenklich gestimmt, da es doch sehr reell ist.

Bild&Ton:
Ich muss zugeben, ich war etwas skeptisch, immerhin ist der Kernkonflikt Sams Sexsucht. Aber der Film ist alles andere als billig. Die Szenen sind zur richtigen Zeit eingefügt und stimmig.
Ansonsten kommt der Film eher düster daher und schafft es mit gekonnten Szenen die düstere Stimmung zu unterstreichen.

Fazit:
Kein Aktienthriller, aber eine Geschichte, die durchaus auf's Gemüt schlägt. Ich fand sie vor allem traurig, denn sie zeigt, wie schnell ein perfektes Leben in die Brüche gehen kann.
Der ein oder andere Twist hätte noch etwas geschickter dargestellt werden können, weshalb es nur vier Sterne gibt. Aber es sind vier sehr gute, weshalb ich euch den Film wirklich empfehlen kann.





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