Mittwoch, 16. März 2016

(Hörbuchvorstellung) Der Pfau von Isabel Bogdan


Titel: Der Pfau
Autor: Isabel Bogdan
Sprecher: Christoph Maria Herbst
Anzahl Discs: 4
Verlag: Argon
Spielzeit: 5h 16 Min.
Erscheinungstermin: 18.02.2016
Rezensionsexemplar: Ja


Warum wollte ich den Film sehen?
Es klang sehr vielversprechend.

Inhalt:
Eine subtile Komödie in den schottischen Highlands
Ein verrückter Pfau auf einem schottischen Landgut, eine Gruppe gestresster Manager beim Teambuilding, eine junge Psychologin mit viel Ambition und wenig Erfahrung und Lord und Lady McIntosh, die das alles unter einen Hut bringen müssen …
Isabel Bogdan erzählt in ihrem ersten Roman auf feine englische Art von einem Wochenende, das ganz anders läuft als geplant: Chefbankerin Liz und ihre Abteilung wollen in der ländlichen Abgeschiedenheit ihre Zusammenarbeit verbessern, werden aber durch das spartanische Ambiente und einen verrückt gewordenen Pfau aus dem Konzept gebracht. Die pragmatische Problemlösung durch Lord McIntosh setzt ein urkomisches Geschehen in Gang, welches am Ende keiner der Beteiligten mehr durchschaut, das aber alle an ihre Grenzen führt.
Christoph Maria Herbst ist der wohl erfolgreichste deutschen Hörbuchsprecher überhaupt. Wer schon mal mit ihm am Ohr gelacht, geheult und gestaunt hat, weiß warum. Er ist eine Traumbesetzung für diesen herrlich unterhaltsamen Roman. (Klappentext, Amazon)


Cover und Titel:
Das Cover ist sehr schön gestaltet, vor allem durch die Folienprägung. Ein Hingucker ist es somit allemal und der Titel ist ebenfalls gut gewählt. Ob der Inhalt mich auch überzeugen konnte? Schauen wir mal.

Schreibstil/Stimme:
Ich hatte mich aufgrund des Klappentextes wirklich auf die Geschichte gefreut. Vor allem mit Christoph Maria Herbst als Sprecher, der auch wirklich das beste aus der Story macht. Aber auch er kann nicht verhindern, dass sich schnell Langeweile einstellt. Kleinigkeiten werden bis ins Unendliche durchgekaut, es war, als wollte man die Trostlosigkeit vor Ort in die Wohnung des Lesers/Zuhörers transportieren.
Ich habe es echt versucht und es gab auch einige Szenen zum Schmunzeln, aber alles in allem fand ich es einfach anstrengend, da der Schreibstil mich eingeschläfert hat.

Charaktere:
Die Charaktere sind teilweise wirklich skurril und einfallsreich gestaltet, zumindest die Besitzer des Anwesens. Da sah ich dann wirklich einen Lichtblick. Allerdings ist das Buch dann im weiteren Verlauf auch wieder mit einigen Steriotypen, wie die Gruppe Bänker, die dort ihre Fortbildung abhalten, gespikt.
So sehr ich mich bemühe, ich kann mich den begeisterten Rezensionen nicht anschließen.

Erwähnenswert:
Ich glaube, ich bin die einzige, der die Geschichte nicht gefallen hat. Von daher, lasst euch nicht abschrecken, die Bewertungen bei Amazon sind positiv. Ich weiß nicht, warum es für mich nichts war, aber ich fand die Story wirklich ermüdend.

Krisenreif:
Sehr langsamer Schreibstil.

Fazit:
Als Bühnenstück vielleicht eine gute Sache. Für mich als Buch/Hörbuch leider so gar nichts! Ging es euch genauso, oder gehört ihr zu den begeisterten Fans? Ich vergebe knappe drei Sterne, da ich die Idee und einige Passagen gut fand.









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