Samstag, 30. April 2016

(Buchvorstellung) Und ein ganzes Jahr von Gayle Forman

 

Titel: Und ein ganzes Jahr
Autor: Gayle Forman
Seiten: 368
Erscheinungstermin: 22.03.2016
Verlag: FJB
Originalversion: Nein
Originaltitel: Just One Year
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der erste Teil war klasse.

Inhalt:
Der zweite Teil des Roman-Duos NUR EIN TAG … UND EIN GANZES JAHR
der Bestseller-Autorin Gayle Forman.
Wenn Du einem Menschen begegnet bist, der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun, ihn wiederzufinden. Aber was, wenn du dann tatsächlich vor ihm stehst?
Eine große, überwältigende Geschichte von Entscheidungen und Zufällen – und vom Glück, wenn beides zusammenkommt.
Wer ist Willem wirklich?
Was ist in diesem Jahr passiert?
Und – was ist noch zwischen ihnen?
Jetzt erzählt er seine Geschichte! (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist genauso schön, wie das des ersten Bandes, zumal die beiden sich ergänzen. Auch der Titel passt, denn die Geschichte erzählt, was Will in dem Jahr getrieben hat.

Schreibstil:
Das Buch ist aus Wills Perspektive in der ersten Person geschrieben. Es lässt sich locker lesen und macht am Anfang auch wirklich Spaß. Leider wurden die Längen immer intensiver und verleiteten mich dazu, vieles zu überfliegen. Auch der Zauber, der die Geschehnisse um Paris umgab, scheint verflogen zu sein. Man erfährt viel über Will, das Verhältnis zu seiner Mutter und seine Frauengeschichten, aber wirklich Substanz hatte der Plot leider nicht, sondern plätscherte vor sich hin.

Charaktere:
Ich war echt gespannt darauf, was Will für ein Typ ist, musste aber schnell einsehen, dass ich mit seiner flatterhaften Art nicht klar kam. Nicht nur in Bezug auf seine Frauengeschichten, sondern auch was Entscheidungen anging. Vieles war für mich einfach nicht nachvollziehbar und abstrakt. Das Verhältnis zwischen ihm und seiner Mutter hat aber eine schöne Entwicklung hingelegt, die mir gut gefallen hat. Dennoch hätte ich mir hier einen Protagonisten mit Durchhaltevermögen gewünscht, der dem Buch Leben einhaucht.

Erwähnenswert:
Das erste Buch muss definitiv gelesen werden, um dieses zu verstehen.

Stuck in my Head:
»Saba sagte oft, es gebe ein Unterschied zwischen Tapferkeit und Mut. Tapferkeit sei, etwas Gefährliches zu tun, ohne darüber nachzudenken. Mut erfordere es, sich in Gefahr zu begeben, obwohl man sich der Risiken absolut bewusst ist.« (S.156)
Krisenreif:
Deutlich schwächer als "Nur ein Tag".

Fazit:
Kann man lesen, muss man nicht. Das Ende, ob die beiden zusammenfinden oder nicht, wird eh nur in einem eBook verraten. Dieses Buch endet genau dort, wo auch der erste Teil abbrach.








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