Donnerstag, 21. April 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Amokspiel von Sebastian Fitzek



Titel: Amokspiel
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 432
Erscheinungstermin: 01.03.2016
Verlag: Knaur TB
Originalversion: Ja
Originaltitel: Amokspiel
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Es ist ein Fitzek, das ist Grund genug.

Inhalt:
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie in einen Radiosender gerufen, zu einem brutalen Geiseldrama: Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel, bei dem er das Leben der Geiseln in die Hände wahllos angerufener Zuhörer legt. Und er verlangt, dass seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt – doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …  (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover passt sehr gut. Nicht nur von der Farbe her (was würde sonst einen Amoklauf besser charakterisieren?) Auch das Mikro vom Radiosender ist super gewählt.

Schreibstil:
Das Buch ist nicht nur aus der Sicht der Protagonisten geschrieben, sondern auch aus der des Täters. So bekommt der Leser von Anfang an einen sehr guten Rundumblick, ohne wirklich zu wissen, was passiert. Die Story ist sehr gut aufgebaut und bis kurz vor Ende ist nicht klar, was die Hintergründe sind. Zudem gibt es mehrere rasante Wendungen im Plot. Ich hatte allerdings ein paar Probleme ist den Actionszenen zum Ende hin, da kam mir die ein oder andere etwas gekünstelt vor.

Charaktere:
Ira hat eigentlich mit dem Leben abgeschlossen und möchte sich umbringen. Das merkt man auch im Laufe der Story deutlich, denn es interessiert sie absolut nicht, ob ihr etwas passiert oder nicht. Allerdings macht das die Geschichte auch sehr spannend, da sie sich in gefährliche Situationen beliebt, ohne drüber nachzudenken. Besonders gut gefallen hat mir allerdings Jan. Er war seit langem mal wieder ein sehr dreidimensionaler Täter, der nachvollziehbare Gründe für sein Handeln hatte. Manche der Nebencharaktere waren allerdings ein bisschen zu überspitzt dargestellt und gerade gegen Ende ging Diesel ein bisschen unter. Ihn hätte ich mit etwas tiefgründiger gewünscht.

Erwähnenswert:
Das Buch steht für sich alleine.

Stuck in my Head:
»Ira war von einer einfachen Wahrheit felsenfest überzeugt: Der Mensch war umso glücklicher, je mehr er verdrängen konnte.« (S.194)
Krisenreif:
Nichts schlimmes, ab und an war das Buch in bisschen zu überdreht. Wie ein Actionfilm.

Fazit:
Ein gelungener Thriller, den ich sehr spannend aber teilweise zu konstruiert fand. Vielleicht nicht Sebastian Fitzeks bestes Buch, aber trotzdem ein guter, das sich schnell lesen lässt.





Kommentare:

  1. Ich hab dieses Buch Anfang des Jahres gelesen und fand auch, dass es nicht unbedingt das beste aus seiner Feder war, aber doch lesenswert. :)

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    1. Dann sind wir uns da ja einig: Gut, aber nicht seine beste Leistung :)

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  2. Ich bin gerade ein wenig verwirrt... Ist das ein ganz neues Buch, denn irgendwie hab ich das Gefühl, dass es den Titel von Fitzek schon gab, oder? Wurde das Buch neu aufgelegt oder verwechsel ich das gerade?

    Hört sich aber auf jeden Fall spannend an und gelesen hab ich es auch noch nicht. Werd ich im Hinterkopf behalten

    Alles Liebe, Nelly

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    1. Hi Nelly,

      sorry für die verspätete Antwort. Das Buch ist alt. Aber eine Neuauflage in Verbindung mit der Fitzek-Box.

      LG
      Sonja

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    2. Ah wie cool Ich dachte doch, das kenn ich irgendwo her. Seh gerade, dass du momentan den Seelenbrecher liest. Die Boxen sehen ja schon schick aus, da muss ich gleich mal schauen gehen :)

      Genieß dein Wochenende

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    3. Ich liebe diese Box und verlose auch gerade eine:)

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