Dienstag, 26. April 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Das Kind von Sebastian Fitzek

 

Titel: Das Kind
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 432
Erscheinungstermin: 1.03.2016
Verlag: Knaur TB
Originalversion: Ja
Originaltitel: Das Kind
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Fitzek geht immer ...

Inhalt:
Strafverteidiger Robert Stern ist wie vor den Kopf geschlagen, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank – und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Verblüffung wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn nicht nur berichtet Simon von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch … (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Die neuen Cover aus der Fitzek-Box sind wirklich sehr gelungen. Zwar ist der Stil minimalistisch, dafür kommen die lleinen Elemente, wie in diesem Fall das Kind, optimal zu Geltung. Auch der Titel passt wunderbar, nicht nur vom Minimalismus her.

Schreibstil:
Dass Sebastian Fitzek schreiben kann, ist kein Geheimnis, seine Bücher schwanken bei mir eigentlich immer zwischen vier und fünf Sternen. Auch "Das Kind" hatte ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen, da der Schreibstil sehr flüssig ist. Das, gepaart mit kurzen Kapiteln verleitet dazu, es kaum aus der Hand zu legen. Die Perspektive wechselt zwischen den Hauptfiguren, ohne zu viel zu verraten. Vor allem Simons Perspektive hat mir sehr gut gefallen.

Charaktere:
Zwar ist der Anwalt Robert Stern der Protagonist dieses Thrillers, aber Simon nimmt schnell die Rolle des eigentlichen "Helden" ein. Der kleine Junge glaubt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein und seine Schilderungen sind erschreckend genau. Beide Hauptfiguren waren sehr gut charakterisiert und agierten glaubhaft, sodass andere, wie Carina, die Krankenschwester, oder Andi, eine Krimineller, etwas in den Hintergrund traten. Trotzdem waren auch sie interessant dargestellt und für die Story relevant.

Erwähnenswert:
Das Buch gibt es mit diesem Cover nicht einzeln zu kaufen, sondern gehört zur Fitzek-Box. Wer übrigens mit dem Thema organisiertem Kindesmissbrauch nicht klar kommt, sollte vielleicht die Finger von diesem Buch lassen.

Stuck in my Head:
»Stern schloss die Augen und presste dabei seine Lider so fest zusammen, dass sich die Dunkelheit mit hellen Blitzen füllte. Beim Gedanken, was er Simon gleich antun musste, wurde ihm übel. « (S.169)
Krisenreif:
Ich hätte mir das Ende etwas aufgelöster gewünscht.

Fazit:
Mal wieder ein sehr guter, fast perfekter Fitzek. Schön fand ich den scheinbar übernatürlichen Teil, der eine wirklich geniale Erklärung mit sich zog. Allerdings war diesbezüglich dann das Ende nicht komplett rund, fast schon etwas abgehakt, weshalb ich einen halben Stern abziehe. Nichts desto trotz ein sehr spannender Thriller, den man gelesen haben sollte!




Kommentare:

  1. Ich habe noch kein Fitzek gelesen. Sollte ich allerdings schnell mal nachholen.
    Liebe Grüße Karin

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    1. Das solltest du absolut nachholen :)
      Hast du mein Gewinnspiel schon entdeckt? Aktuell verlose ich alle 10 Bände, die bei Knaur rauskamen.

      LG
      Sonja

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  2. Huhu Sonja!
    Eine tolle Rezi! Ich hatte dieses Buch auch vor einer Weile gelesen un des ist schon harte Kost, aber auch ein sehr guter Thriller! Kann dir da nur zustimmen!
    Liebe Grüße, Petra

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    1. Huhu Petra,

      ich fand den vor allem von der Auflösung wirklich toll :)

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