Sonntag, 29. Mai 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Black Dagger - The King von J. R. Ward



Titel: Black Dagger - The King
Autor: J. R. Ward
Seiten: 640
Erscheinungstermin: 26.08.2014
Verlag: Signet
Originalversion: Ja
Originaltitel: Black Dagger - The King
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Hoffnungslos süchtig ...

Inhalt:
After turning his back on the throne for centuries, Wrath, son of Wrath, finally assumed his father’s mantle--with the help of his beloved mate. But the crown sets heavily on his head. As the war with the Lessening Society rages on, and the threat from the Band of Bastards truly hits home, he is forced to make choices that put everything--and everyone--at risk.
Beth Randall thought she knew what she was getting into when she mated the last pure blooded vampire on the planet: An easy ride was not it. But when she decides she wants a child, she’s unprepared for Wrath’s response--or the distance it creates between them.
The question is, will true love win out... or tortured legacy take over? (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist schon arg kitschig und ich würde das Buch wahrscheinlich nie mit in die Bahn nehmen. Das sind einfach Geschichten, die wohnen auf dem Nachtisch und dürfen das Haus nicht verlassen. Aber der Titel passt super, denn der Plot dreht sich um Warth und Beth.

Schreibstil:
Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und begleitet neben Beth und Warth auch einige Nebencharaktere und die Antagonisten. Dadurch ist der Leser den Protagonisten zwar immer einen Schritt voraus, aber gleichzeitig wurde auch Spannung aufgebaut. Und die ist nötig, immerhin besitzt das Buch über 600 Seiten. Ein wahrer Wälzer also.
Mit Schimpfwörtern und Sexszenen sollte man klarkommen, aber wer es bis zu "The King" geschafft hat, wird wohl abgehärtet sein. Immerhin umfasst die Reihe deutlich über zehn Bände und ein Ende ist nicht in Sicht.

Charaktere:
Warth und Beth sind sich in diesem Band so gar nicht einig, was eigentlich ungewöhnlich für die beiden ist. Es war schon erfrischend zu sehen, dass eine gewollte Schwangerschaft von Beth auf einmal ziemlich "menschliche" Probleme zwischen den beiden hervorruft. Parallel planen die Aristokraten auch noch, Warth vom Thron zu stoßen, sodass der arme Mann in diesem Buch wirklich allerlei Probleme hat. Die Charaktere waren wie immer gut charakterisiert, zumal auch noch zwei weitere Protagonisten viel Raum bekamen. Wer das ist, verrate ich aber nicht, denn über das Pärchen habe ich mich dann doch gewundert. Was mich genervt hat, ist aber J.R. Wards typische "Ich bin zu gut für dich Nummer" – sorry, aber das zieht einfach nicht  …

Erwähnenswert:
Das Buch kann nicht ohne die Vorgänger gelesen werden, da die Story auf den anderen Bänden aufbaut.

Stuck in my Head:
»Rhage raised his hand "Pastor Ass-hat, I have a question."
 "Yes my son, you are going to hell."«
Krisenreif:
Ab und an ein bisschen zu viel Drama.

Fazit:
Wer die "Black Dagger"-Reihe mag, wird hier nicht enttäuscht sein. Ich fand das Buch gut, im Vergleich zu den anderen gab es aber auch schon stärkere Geschichten. Empfehlen kann ich es dennoch ohne Probleme – der gewohnte schwarze Humor kommt nicht zu kurz.


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