Donnerstag, 12. Mai 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Darkmere Summer von Helen Maslin




Titel: Darkmere Summer
Autor: Helen Maslin
Seiten: 400
Erscheinungstermin: 26.02.2016
Verlag: Carlsen
Originalversion: Nein
Originaltitel: Darkmere
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
War ein Geschenk vom Bloggertreffen.

Inhalt:
Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte ... (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist schön gestaltet, denn der Einband leuchtet ein bisschen wie bei einem Sonnenuntergang. Auch der Titel passt, denn die Jugendlichen wollen ihren Sommer im alten Schloss verbringen.

Schreibstil:
Das Buch ist abwechselnd aus Kates und Elinors Sicht erzählt, wodurch der Leser immer wieder zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und herspringt. Ich muss zugeben, dass ich mich am Anfang gelangweilt habe. Die Autorin gibt der Geschichte sehr viel Zeit, sich zu entwickeln. Vielleicht ein bisschen zu viel Zeit, denn ich habe am Anfang gezweifelt, ob es mir gefallen würde. Aber dann wird die Geschichte immer düsterer, der Schreibstil immer gruseliger und ich konnte gar nicht mehr aufhören, zu lesen.

Charaktere:
Die Charaktere waren recht realistisch charakterisiert. Sowohl in der Gegenwart, wo Drogen und Alkohol thematisiert wurden, als auch in der Vergangenheit, wo der Leser die damaligen Gepflogenheiten kennenlernt.
Man nimmt den Protagonisten ihr Handeln ab, teilweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass sie mehr dazu da waren, die Story voranzutreiben, als sich weiterzuentwickeln. Sie waren nicht schlecht charakterisiert, aber je nach Wichtigkeit auch nicht sonderlich vielschichtig.

Erwähnenswert:
Ein schönes Debüt mit hohem Gruselfaktor.

Stuck in my Head:
»Das Kleid, die Hochzeit, der Bräutigam. Nichts davon geschah wirklich mir. Das hier war die Hochzeit einer anderen - einer, die schöner und strahlender war als ich. Einer wie Anna.« (S. 121)
Krisenreif:
Der Anfang war unglaublich langweilig und hätte mich fast zum Abbruch bewegt. Das ist schade, weil das Buch zur Mitte hin unglaublich gut wird.

Fazit:
Ein gutes Buch, das am Anfang leider etwas langatmig beginnt. Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab, denn der Rest der Story ist sehr gut geschrieben und (im positiven Sinne) zum Fürchten.


Kommentare:

  1. Ach jetzt ärgere ich mich ein bisschen. Hatte die Gelegenheit das Buch zu "erben" und hab sie ausgeschlagen weil ich nicht wusste ob es was für mich ist. Doch ich finde düstere und etwas gruselige Stimmungen in Büchern total anziehend ^^

    Schade das es so schwer in Fahrt kommt, aber immerhin kommt es in Fahrt und konnte dich dann doch überzeugen. Wer weiß, vielleicht hole ich es mir doch noch.

    Liebe Grüße,
    Jenni

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    1. Das ist echt schade. Das Buch ist gar nicht so schlecht :)

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