Donnerstag, 19. Mai 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek



Titel: Der Seelenbrecher
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 432
Erscheinungstermin: 01.03.2016
Verlag: Knaur TB
Originalversion: Ja
Originaltitel: Der Seelenbrecher
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Nachdem ich es Katja von Katjas Bücherwelt geschenkt hatte, musste ich es ja auch mal selbst lesen.

Inhalt:
Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ...
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …  (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Die neuen Cover der Box sind einfach spitze, mehr muss ich dazu wohl gar nicht sagen. Und der Titel trifft das Thema sehr genau, denn es geht schließlich um den "Seelenbrecher", der sein Unwesen treibt.

Schreibstil:
Wie immer fiel mir der Einstieg ins Buch sehr leicht und auch der Schreibstil war fesselnd. Es ist eine Patientenakte, die man liest. Dadurch hatte ich aber das Gefühl, ab und an in meinem Lesefluss gestört zu werden, denn das Buch springt auch immer mal wieder in die Gegenwart. Ich wusste lange nicht, um was es bei diesem "Experiment" gehen sollte und auch aus der Akte wurde ich nicht so ganz schlau, sodass ich zwischendrin mal ein anderes Buch gelesen habe, um den Kopf frei zu bekommen.

Charaktere:
Caspar weiß nicht, wer er ist oder wie er heiß, weshalb er erst einmal auf "Caspar" hört. Er hat sein Gedächtnis verloren und ist nun in der Klinik, in die er sich anscheinend selbst eingewiesen hat. Ich fand ihn auf der einen Seite interessant, auf der anderen nicht ganz so tiefgründig, wie ich ihn mir gewünscht hätte. Auch der Rest der bunten Truppe war zwar wichtig, aber nicht sonderlich tief gestrickt. Hier stand die Story eindeutig im Mittelpunkt.

Erwähnenswert:
Bei dem Buch auf dem Bild handelt es sich um ein Exemplar aus der limitierten Fitzek-Box.

Stuck in my Head:
»Die Kälte reißt die Blätter vom Baum der Wahrheit und lässt uns die Dinge dahinter erkennen.«
Krisenreif:
So 100 Prozent zufrieden war ich nicht, was vor allem am Storyaufbau lag. Irgendwie war es gehetzt und nicht so flüssig wie sonst. Aber nun zum Wichtigsten. Lieber Verlag: Warum lag da kein gelber Zettel in meinem Exemplar?! Wer das Buch schon gelesen hat, weiß, was ich meine. Damit ist der größte "Schockmoment" wohl an mir vorbeigegangen.

Fazit:
Vier Sternchen gibt es für diesen Fitzek. Der Mann hat schon bessere Bücher auf den Markt gebracht. Vielleicht bin ich aber auch mit zu großen Erwartungen an den "Seelenbrecher". Der Thriller ist gut, aber eben kein Highlight.



Kommentare:

  1. Der Seelenbrecher war ja damals sein Deübt Roman, die sind ja meistens noch etwas schwächer. Für mich war es übrigens auch der erste Roman den ich von Fitzek gelesen hatte und ich war damals wirklich begeistert, es ist zwar auch nicht mein liebster von ihm, da der Augenjäger & Augensammler bisher am Besten finde, aber es war ein gutes Erstwerk für einen Autor. Eines, das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte und bei dem ich die Storyline wirklich interessant fand. Danach habe ich wirklich viele weitere Bücher von ihm verschlungen.

    Also ich hatte damals auch keinen gelben Zettel im Buch. Was hat es damit denn auf sich?

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    1. Die Therapie war sein erstes. Die Bücher zum Augensammler hab ich noch nicht gelesen.

      Den Zettel musst du mal googeln, ich will niemanden spoilern :)

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  2. Hallo Sonja,

    mir erging es mit dem Buch ebenso wie dir. Es war nicht herausragend, sondern eher lahm. Und irgendwie war es auch verwirrend. Leider war das mein erster Fitzek, was ihn mir dadurch irgendwie verdorben hat.

    LG Steffi

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    1. Gib den anderen eine Chance, die sind besser :)

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  3. Hey Sonja,

    ich fand den Seelenbrecher ziemlich schwach. Ist aber auch schon eine Weile her, dass ich ihn gelesen habe.

    LG
    Ella

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