Dienstag, 17. Mai 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Playlist for the Dead von Michelle Falkoff




Titel: Playlist for the Dead
Autor: Michelle Falkoff
Seiten: 272
Erscheinungstermin: 18.03.2016
Verlag: Coppenrath
Originalversion: Nein
Originaltitel: Playlist for the Dead
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das Buch wurde mir auf der Messe vom Verlag empfohlen.

Inhalt:
Diese Dinge weiß Sam:
Es gab eine Party.
Es gab einen Streit.
Am nächsten Morgen ist sein bester Freund tot.
Aber was Sam nicht weiß: Warum?
Alles, was ihm von Hayden bleibt, ist eine Playlist und eine Notiz: Hör dir das an und du wirst mich verstehen.
Und so begibt Sam sich auf die Suche nach Antworten und muss schon bald feststellen, dass er seinen besten Freund nicht so gut kannte, wie er immer gedacht hat. (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover im Retrostyle passt sehr gut zur Story und wird wohl auch die männliche Leserschaft anziehen können. Dazu gibt es noch einen gut gewählten Titel, denn die ganze Geschichte dreht sich um eine Playlist.

Schreibstil:
Das Buch ist aus Sams Perspektive geschrieben, der nach einem Streit seinen besten Freund tot auffindet. Dieser beging Selbstmord und hinterlässt Sam eine Playlist mit einem Zettel, auf dem steht, dass er ihn anhand der Songs verstehen würde. Ich fand den Schreibstil sehr melancholisch, sodass ich wirklich zwei Anläufe brauchte, um mich dem Buch zu widmen, denn es ist unglaublich traurig. Man versteht Sams Gefühlschaos sehr schnell, leidet mit ihm und ist abwechselnd wütend und fassungslos.

Charaktere:
Die wichtigsten Charaktere sind wohl Sam und Astrid. Die beiden lernen sich auf Haydens Beerdigung kennen und wussten gar nichts von einander, obwohl sie beide mit Hayden befreundet waren. Ab da erkennt Sam, dass sein bester Freund wohl doch Geheimnisse vor ihm hatte. Diesbezüglich fand ich die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Sie zeigen, dass es nicht auf alles eine Antwort gibt und nicht alles schwarz oder weiß ist. Natürlich bedient das Buch auch einige Klischees bezüglich Mobbing und Außenseitern. Aber irgendwie war der Nerd-Faktor, der die Gruppe umgibt, dann auch wieder sympatisch.

Erwähnenswert:
Nicht unbedingt ein gute-Laune-Buch.

Stuck in my Head:
»Ich wollte das Lied immer noch nicht hören. Aber offenbar musste ich jetzt.« (S. 80)
Krisenreif:
Ich hätte mir ein runderes Ende gewünscht.

Fazit:
"Playlist for the Dead" ist ein Buch, das den Leser nachdenklich, vielleicht auch ein bisschen unbefriedigt zurücklässt. Es ist aus dem Leben gegriffen, ohne rosa Happy End, aber dennoch mit Punkten, die einem Hoffnung geben. Eine Leseempfehlung gebe ich auf jeden Fall, auch wenn das Buch mich ziemlich mitgenommen hat..



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