Sonntag, 1. Mai 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Witch Hunter von Virginia Boecker

 

Titel: Witch Hunter
Autor: Virginia Boecker
Seiten: 400
Erscheinungstermin: 18.03.2016
Verlag: dtv
Originalversion: Nein
Originaltitel: The Witch Hunter
Rezensionsexemplar: Nein

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte nur Gutes von diesem Buch gehört.

Inhalt:
Wer ist Freund? Wer ist Feind?
Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen. (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist wunderschön, auch wenn es durch die helle Farbe etwas empfindlich ist. Ich hatte ein bisschen Angst, dass ich es mir in der Handtasche ruiniere. Ich finde es übrigens klasse, dass der Originaltitel beibehalten wurde.

Schreibstil:
Elizabeths Geschichte lässt sich sehr leicht lesen und bleibt durchwegs spannend. Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und lässt dem Leser genug Zeit, sich an die neue Welt zu gewöhnen. Das ist auch nötig, denn mit Charakteren hat die Autorin nicht gegeizt. Zwar werden diese nach und nach vorgestellt, aber es sind schon eine ganze Menge, sodass das Buch in einem Rutsch gelesen werden sollte. Was positiv ist, ist dass es wenige "Fantasiewörter" gibt, obwohl das Buch am High Fantasy kratzt. Es gibt eine eigene Welt und Magie, aber Gott sei Dank kein Lexikon, um das Buch zu verstehen.

Charaktere:
Das Buch punktet definitiv mit ausgefeilten Charakteren, die sich während der Geschichte stets weiterentwickeln, teils in überraschende Richtungen. Wie schon erwähnt sind es sehr viele Personen, allerdings tiefgründig charakterisiert, sodass es leicht fällt, sie auseinanderzuhalten. Neben Elizabeth sind Skyler und Caleb sehr interessant.

Erwähnenswert:
Könnte auch etwas für Leser sein, die sonst nicht zu Fantasy greifen.

Stuck in my Head:
»Es ist ein Verrat an allem, woran ich bisher glaubte. Aber wer hat wen zuerst verraten?« (S.219)
Krisenreif:
Alles gut, dem ein oder anderen dürften es vielleicht zu viele Charaktere sein.

Fazit:
Ich bin nicht der typische Fantasyleser (abgesehen von Urban Fantasy), aber mir hat "Witch Hunter" sehr gut gefallen. Somit freue ich mich schon riesig auf den Folgeband und kann euch die Reihe wirklich empfehlen.





Kommentare:

  1. Hey Sonja,

    mhhh zu viele Charaktere? Das ist mir gar nicht aufgefallen. Ich habe gerade "The Returned" gelesen, da sind ultra viele Charaktere :-)

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hey Sandra,

      ja, ich hab es generell nicht so mit zu vielen Charakteren. Vielleicht fällt es mir deshalb verstärkt auf.

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