Mittwoch, 4. Mai 2016

(Filmkritik/Rezension) Dark Places - Gefährliche Erinnerung



Titel: Dark Places
Anzahl Discs: 1
Medium: DVD
Studio: Concorde Video
Spielzeit: 109 Min.
Erscheinungstermin: 21.04.2016
Rezensionsexemplar: Ja
Freigegeben ab: 16

Warum wollte ich den Film sehen?
Gone Girl war genial, da lasse ich mir diesen Film nicht entgehen!



Inhalt:
Sie war acht Jahre alt, als die Schüsse fielen – als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden, als ihre Zeugenaussage ihren Bruder hinter Gitter brachte. Jetzt, 25 Jahre später, ist aus Libby Day eine verbitterte, einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Was hat sie in jener verhängnisvollen Nacht wirklich gesehen?
Die neue Bestsellerverfilmung von der Autorin von "Gone Girl" Gillian Flynn

Covergestaltung:
Das Cover sieht einfach nur mega spitze aus. Der dunkle Hintergrund und die fast verschwindende Protagonistin passen natürlich perfekt zum Titel "Dark Places" und der Story. Durch die rote Font wirkt es sogar noch düsterer.

Story:
Die Story baut sich langsam auf, ohne langweilig zu sein. Im Gegenteil: Dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt (Vergangenheit und Gegenwart), zieht die Geschichte den Zuschauer schnell in ihren Bann. Man fiebert förmlich mit Libby mit und weiß nicht, was man glauben soll. Es zeigt sich schnell, dass hier viel auf den Plot anstatt Geschwindigkeit und unnötige Schocker gesetzt wurde. Und das Prinzip geht auf. Mit jeder vergangenen Minute will man mehr erfahren und es hat mich auch nicht gestört, dass das Ende ein wenig konstruiert war. Ich muss vielleicht dazusagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe und somit auch keine Vergleiche hierzu anstellen konnte.

Bild&Ton:
Auch die schauspielerische Leistung war sehr gut und authentisch. Genau, wie man es sich bei einem Thriller wünscht.
Die Bilder sind scharf, der Ton immer sehr gut zu verstehen und das Setting okay. Die Rückblenden wurden auf "alt" getrimmt, indem das Bild etwas körnig ist, aber das ist gewollt und verleiht dem Film noch einmal mehr Atmosphäre.

Fazit:
Die Auflösung war sehr gut und überraschend. Das musste jetzt wirklich mal zuerst gesagt werden. Wer nach einem Thriller sucht, der mit der Story anstatt blutrünstigen Szenen schockt, der sollte hier zugreifen. Es wären fast fünf Sterne geworden, mit hat einfach nur der letzte Wow-Faktor gefehlt. Im Vergleich zu "Gone Girl" ist er dann schon schwächer.



Kommentare:

  1. Im Kino lief Dark Places schon, aber vielleicht nicht in allen, aber die größeren Ketten haben ihn gezeigt gehabt ;). Wollte da nämlich eigentlich sogar rein, weil ich auch von Gone Girl damals so begeistert war, da hatte ich das Buch gelesen und dann den Film gesehen, aber hatte bei diesem Film einfach zeitlich nicht geklappt. Nach deiner Kritik habe ich aber definitiv Lust auf ihn bekommen, wobei ich ja überlege, hier vielleicht auch erst wieder das Buch zu lesen. Glaube das müsste sogar bei uns in der Bücherei stehen, somit muss ich da das nächste Mal echt mal danach schauen. Jedoch mag ich Thriller, wo der Fokus auf den Plot gelegt wird, finde ich bei dem Genre einfach verdammt wichtig und Charlize Theron als Hauptdarstellerin? Da kann Schauspielerisch eigentlich echt nichts schief gehen. Die Frau ist einfach nur toll.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Echt? Oh wei, das ist ja voll an mir vorbeigegangen. Hätte ich in Frankfurt eigentlich merken müssen. Ich korrigiere es oben direkt mal.

      Bin gespannt, wie du den Film findest :)

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...