Dienstag, 7. Juni 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Black Blade – Das dunkle Herz der Magie von Jennifer Estep



Titel: Black Blade – Das dunkle Herz der Magie
Autor: Jennifer Estep
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 02.05.2016
Verlag: ivi
Originalversion: Ja
Originaltitel: Dark Heart of Magic
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Mir hat der erste Teil schon sehr gut gefallen.

Inhalt:
Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster  (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ist im gleichen Stil wie der Vorgänger gehalten. Durch die weißen Flächen ist es zwar sehr empfindlich, sieht dafür aber auch sehr schick aus mit den roten Federn. Auch der Titel passt.

Schreibstil:
Ich fand den ersten Teil schon sehr flüssig und fesselnd geschrieben und der zweite hat meiner Meinung nach noch einmal nachgelegt. Es war, als sei die Autorin in ihrer Welt angekommen. Lila wirkte noch lebendiger und der Storyverlauf war runder. Dazu kommt ein ein gelungener Plot, der durchgehend Spannung aufrecht erhält. Was mir aber vor allem gefallen hat, ist, dass das Setting genauer erläutert wurde. Die ganze Magie, die über der Stadt liegt, ist hier viel greifbarer, als im ersten Band.

Charaktere:
Lila ist wirklich erfrischend. Endlich mal wieder eine Protagonistin, die nicht alle zehn – wenn man Glück hat, 30 Minuten – gerettet werden muss. Mir hat ihre Charakterentwicklung, die sich durch das Buch zieht, gut gefallen, zumal man mehr von ihr erfährt. Das was ja auch ein Punkt im ersten Band, dass über ihre Vergangenheit nicht allzu viele Details bekannt waren. Dafür fand ich Devon ziemlich langweilig. Ein bisschen, wie aus dem Katalog bestellt. Der einzige Grund, weshalb ich hier keinen Punkt abziehe, ist, da Felix das mit seinem extrovertierten Verhalten wieder wett gemacht hat. Wenn es diesen Charakter nicht geben würde, wäre es doch sehr unausgeglichen, was die Tiefe der Protagonisten betrifft.

Erwähnenswert:
Wer mag, kann das Buch über eine App auf dem Handy weiterlesen.

Stuck in my Head:
»Zu still bedeutete, dass man nicht so allein war, wie man vielleicht glaubte.
Zu still bedeutete, dass jemand etwas im Schilde führte. Zu still bedeutete nur zu oft den Tod.« (S. 44)
Krisenreif:
Devon ist einfach ziemlich langweilig. Mir fehlen hier die Ecken und Kanten.

Fazit:
Wer den ersten Teil mochte, der macht hier nichts verkehrt. Schreibstil und Story sind noch einmal besser, als im Vorgänger und ein Suchteffekt ist definitiv vorhanden. Ich sage nur: Viel Spaß beim Lesen!

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