Dienstag, 28. Juni 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Die Auslese – Nichts ist, wie es scheint von Joelle Charbonneau



Titel: Die Auslese – Nichts ist, wie es scheint
Autor: Joelle Charbonneau
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 24.05.2016
Verlag: Penhaligon
Originalversion: Nein
Originaltitel: Graduation Day
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Die anderen beiden Teile der Reihe haben mir gut gefallen .

Inhalt:
Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen? (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover ähnelt denen der Vorgänger und passt zum Dystopie-Flair der Geschichte. Über den Titel kann man sich jetzt streiten, besonders einfallsreich und überraschend ist er ja nicht.

Schreibstil:
Via erzählt, wie wir es gewohnt sind, aus der Ich-Perspektive, sodass der Leser direkt mitten im Geschehen ist. Leider passiert nicht wirklich viel. Das Buch ist streckenweise sehr langatmig und mir hat das Tempo gefehlt, das ich in den anderen zwei Büchern so sehr mochte. Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin. Die Geschichte rettete sich ein bisschen mit den Wendungen, die zwar konstruiert, aber überraschend waren.

Charaktere:
Die Autorin hat ihren Fokus sehr auf Cia gelegt, die einen großen Sprung in ihrer Entwicklung hingelegt hat. Der Leser merkt, dass die Erfahrungen, die sie sammeln musste, sie geprägt haben: Das nette Mädchen von nebenan ist verschwunden. Dafür konnten mich die Nebencharaktere nicht überzeugen, diese waren nur noch dazu da, die Handlung voranzubringen, ein Eigenleben schienen sie nicht mehr zu haben – sehr schade.

Erwähnenswert:
Dies ist der Abschlussband einer Reihe und nicht einzeln lesbar.

Stuck in my Head:
»Das Schicksal, das viel zu viele vor mir ereilt hat, wird auch auf mich warten, wenn ich glaube, richten zu können, was aus dem Ruder gelaufen ist.«
Krisenreif:
Sehr langatmig und blasse Nebencharaktere.

Fazit:
Na ja, alles in allem eine ziemlich seichte Lektüre, die mich nicht vom Hocker gerissen hat. Gerade im Vergleich zu den Vorgängern fällt sie deutlich zurück, was Charakterisierung (abgesehen von Cia) und Tempo betrifft. Wer wissen will, wie die Serie ausgeht, wird halt nicht drum rum kommen.


Kommentare:

  1. Ich hab den abgebrochen, fand den mega langweilig :( Schade, da die Vorgänger echt gut waren.

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    1. Ich hab auch einiges überflogen :(

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  2. Hey Sonja,

    ich hab noch nicht mal den zweiten gelesen. Schade, dass der Abschlussband nix taugt. Ist jetzt schon die dritte mittelmäßige Rezension, die ich gesehen habe.

    LG
    Corinna

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    1. Lustigerweise fanden es viele der Männer gut und die Frauen dafür weniger *grins*

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