Dienstag, 21. Juni 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Voices of Freedom von Emma Trevayne



Titel: Voices of Freedom
Autor: Emma Trevayne
Seiten: 288
Erscheinungstermin: 13.05.2016
Verlag: Bastei Lübbe
Originalversion: Nein
Originaltitel: Chorus
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Der erste Teil hatte mir gut gefallen.

Inhalt:
Fortsetzung von Songs of Revolution. Acht Jahre sind vergangen, seit Anthem, Haven und ihre Freunde den Kon besiegt haben. Nach der erfolgreichen Revolution hat seine kleine Schwester Alpha das Web verlassen und sich In Los Angeles dem Musikmachen verschrieben. Als sie erfährt, dass es Anthem schlecht geht, kehrt sie zurück. Überrascht stellt sie fest, dass viele Menschen kränklich und schwach wirken - genau wie vor der Revolution. Es scheint, dass jemand aus dem Hintergrund alles daran setzt, die Macht für sich zu gewinnen. Alpha muss erkennen, dass der Kampf ihres Bruders noch längst nicht zu Ende ist. Nun ist es ihre Aufgabe, sich für die Freiheit einzusetzen. Doch wem kann sie trauen?  (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Das Cover sieht sehr schön aus und passt ins Sci-Fi-Genre. Gerade der Mix aus Blau, Lila und Rosa wirkt jugendlich und passt vor allem zum Vorgänger. Auch der Titel ist gut gewählt.

Schreibstil:
Mir fiel es leider sehr schwer, wieder in die Story reinzukommen. Das lag vor allem daran, dass ja doch einige Zeit zwischen den beiden Büchern vergangen ist. Der zweite Teil beginnt zwar acht Jahre nach dem ersten, steigt aber dennoch wieder direkt in die Story ein. Erklärungen bekommt der Leser kaum. Das war wirklich schade, denn dadurch verging mir ein bisschen die Lust. Dass Alpha dann auch mehr redet, als tatsächlich handelt, hat es auch nicht besser gemacht. Viele Szenen zogen das Buch unnötig in die Länge und ließen es emotionslos wirken.

Charaktere:
Viel zu viele! Wie eben schon erwähnt, hatte ich Probleme, zurück in die Story zu finden. Das haben mir die vielen Charaktere auch nicht gerade erleichtert, denn ich wusste bei den meisten nicht mehr, wer sie waren. Dazu kam, dass ich Alpha auch nicht sonderlich sympatisch fand (wo ist das liebe kleine Mädchen von damals hin?!). Manchmal können interessante Charaktere einen schwächelnden Schreibstil rausreißen, das hat hier leider nicht geklappt.

Erwähnenswert:
Ich denke, es macht Sinn, den ersten (der wirklich gut ist) und den zweiten Teil direkt hintereinander zu lesen. Alles andere ist nur frustrierend.

Stuck in my Head:
»Also drehe ich mich um und bringe ein paar Schritte Abstand zwischen uns, ehe ich etwas tun kann, was ich später bereue. Ungesagte Worte brennen mir in der Kehle.« (S. 176)
Krisenreif:
Ich kam auf so ziemlich jeder Ebene nicht in die Story rein.

Fazit:
Es ist klar, dass ein Autor in seiner Story drin ist und sich natürlich "in seiner Welt" auskennt. Allerdings muss er das dem Leser auch vermitteln können und das hat hier nicht geklappt: Mich konnten leider weder der Schreibstil, noch der Storyaufbau, noch die Charaktere begeistern.


Kommentare:

  1. Hey Sonja,

    oh nein :-((( Ich habe das Buch noch vor mir. Hoffe es kann mich mehr überzeugen.

    LG Sandra

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