Donnerstag, 25. August 2016

(Buchvorstellung) Die Gotteswelle von Patrick Hemstreet



Titel: Die Gotteswelle
Autor: Patrick Hemstreet
Seiten: 448
Erscheinungstermin: 18.07.2016
Verlag: HarperCollins
Originalversion: Nein
Originaltitel: The God Wave
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Mit Sci-Fi bekommt ihr mich immer.

Inhalt:
Neurowissenschaftler Chuck Brenton möchte Menschen helfen. Er arbeitet an einem Verfahren, das es erlaubt, über Gehirnströme unmittelbar mit Computern zu interagieren, und so etwaige Einschränkungen des menschlichen Körpers durch Krankheit oder Verletzung zu überwinden.
Als sich unerwartete Erfolge einstellen, werden mächtige Gruppierungen mit unbegrenzten Ressourcen auf das Forschungsvorhaben aufmerksam. Doch einige wollen die neuen Möglichkeiten für ihre Zwecke missbrauchen und so sehen sich Chuck und seine Mitstreiter schließlich einer nie geahnten Bedrohung gegenüber. Eine Bedrohung, die das Ende der Welt bedeuten könnte, wie wir sie kennen … (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Sci-Fi Cover sehen ja irgendwie alle gleich aus. Zumindest bestehen sie aus den gleichen Zutaten: Zahlencodes, Gehirnwellen, Augen, Geheimnisvolle Schatten … Ihr wisst, worauf ich hinauswill. Da passt der Umschlag von "Die Gotteswelle" natürlich sehr gut rein. Aber auf der gleichen Seite wurde es dadurch etwas langweilig. Es war eher der Titel, der mich neugierig machte.

Schreibstil:
Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wechselt immer wieder zwischen den Protagonisten hin und her. Allerdings war es gerade am Anfang etwas trocken und mit vielen Fachbegriffen gespickt, was den Einstieg etwas holprig machte. Gerettet hat es dann eher die Story, die mit viel Aktion punkten konnte. Aber auch hier war es ein auf und ab. Es gab unglaublich spannende Kapitel und auch einige, die dazu verleiten, sie einfach quer zu lesen. Dazu kam ein recht trockener Schreibstil.

Charaktere:
Die beiden Protagonisten des Buches sind Chuck Brenton und Matt Streegman. Chuck ist Neurologe und arbeitet gerade an seinen Forschungen über Hirnwellen, als ihm ein kleiner Durchbruch gelingt: Er schafft es, dass Menschen nur mit Gedankenkraft über eine Schnittstelle Handlungen ausführen können. Allerdings erweist sich seine Schnittstelle als nicht ausgereift genug, weshalb Matt ihm seine Hilfe anbietet. Dieser ist Mathematiker und Programmierer. Matt hat allerdings nicht ganz uneigenützes Interesse an Chucks Forschungen, denn er möchte seiner kranken Frau helfen.
Die beiden Protagonisten waren gut dargestellt, handelten aber hin und wieder etwas unglaubwürdig und fast schon naiv. Zwar werden immer wieder moralische Fragen auf den Tisch geworfen, aber nicht bis zum Ende durchgekaut.

Erwähnenswert:
Das Buch ist eher ein Spannungsroman als ein Thriller, da einfach ziemlich oft der "Thrill" fehlte. Dazu handelt es sich um eine Reihe.

Stuck in my Head:
»Matt war in Bezug auf das Schlamassel mit Deep Spielt weit weniger zuversichtlich, als er Chuck hatte wissen lassen.« (S.367)
Krisenreif:
Der Einstieg war ein bisschen zäh.

Fazit:
"Die Gotteswelle" ist ein gutes Buch, das für Unterhaltung sorgt. Dennoch kommt es bei mir nur auf knapp vier Sterne, da ich mir einen besseren Spannungsbogen und vor allem einen leichteren Einstieg gewünscht hätte. Die ersten Kapitel waren wirklich etwas zäh. Wenn ich das Buch in der Buchhandlung angelesen hätte, hätte ich es wohl dagelassen, was schade ist.







Kommentare:

  1. Guten Morgen Liebes ♥

    Vielen Dank für diese Rezension :)
    Das Buch hatte ich auch schon ins Auge gefasst. Das Cover faszinierte mich irgendwie. Ich bin eigentlich nicht so der Sci-Fi-Leser, weshalb ich dem Buch dann doch nicht verfallen bin.
    Ein zäher Einstieg ist immer doof :(

    Liebe Grüße
    Liebe Grüße
    Charleen

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    1. Ja, also der Einstieg war wirklich nicht so toll. Aber alles in allem ein gutes Buch :)

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