Sonntag, 7. August 2016

(Buchvorstellung/Rezension) Book of Lies von Teri Terry



Titel: Book of Lies
Autor: Teri Terry
Seiten: 400
Erscheinungstermin: 05.07.2016
Verlag: Coppenrath
Originalversion: Nein
Originaltitel: Book of Lies
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich hatte mich schon auf der letzten Buchmesse in das Buch verleibt.

Inhalt:
Quinn und Piper sind Zwillinge, doch sie sind sich noch nie begegnet. Erst als ihre Mutter bei einem tragischen Unfall stirbt, treffen sich die Schwestern auf der Beerdigung. Piper ist begeistert und fasziniert. Für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Doch Quinn ist voller Misstrauen. Warum wurde sie ihr Leben lang von ihrer Schwester ferngehalten? Schlummert in ihr tatsächlich eine dunkle Seite, vor der sie ihre Mutter und Großmutter immer gewarnt haben? Ist sie eine Gefahr für Piper? Während Quinn ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, vergräbt sich Piper immer tiefer in die Mythen und Prophezeiungen, die sich um ihre Familie ranken – und tritt damit ein Inferno los. (Klappentext, Amazon)

Cover & Titel:
Auch wenn ich mir vorgenommen habe, mehr Thriller zu lesen, konnte ich bei diesem Buch nicht nein sagen. Was aber nicht nur am schönen Cover liegt, sondern vor allem daran, dass ich Teri Terry als Dystopie-Autorin sehr schätze. Dass sie sich jetzt an einen recht "normalen" Jugendroman wagt, hat mich neugierig gemacht.

Schreibstil:
Wer nach "Book of Lies" greift, sollte ein Fan der Ich-Perspektive sein, denn beide Protagonistinnen erzählen der ersten Person. Dabei baut das Buch am Anfang direkt ein großes Maß an Spannung auf, auch wenn es sie im Mittelteil nur bedingt halten kann. Dass lag nicht daran, dass nichts passiert wäre, es passiert genug. Aber die Mädels handeln nicht immer nachvollziehbar (Gut, das darf man als Teenie, aber mich hat es ab und an genervt). Mein Problem lag eher darin, dass ich nicht schnell genug Antworten bekommen habe. Sicher, den Leser häppchenweise anzufüttern, ist nicht verkehrt, aber diese sollten dann groß genug sein, damit er unterwegs nicht verhungert.

Charaktere:
Die Autorin bedient sich hier dem Klischee der getrennten Zwillinge, da komplett unterschiedlich voneinander aufgezogen wurden. Das Konzept geht auch auf. Während Quinn, die sehr zurückgezogen lebte, erst einmal mit Pipers Luxusleben überfordert ist, legt ihre Schwester einen egoistischen Charakter an den Tag. Die beiden entwickeln sich im Laufe der Geschichte jedoch weiter, wobei mir Piper gerade am Anfang sehr unsympathisch war.

Erwähnenswert:
Wer auf alte Legenden steht, wird hier sicher auf seine Kosten kommen. Das Buch hat einen großen übernatürlichen Part.

Stuck in my Head:
»Was ist mir am wichtigsten? Keine Ahnung. Freiheit vielleicht. Oder so geliebt zu werden wie ich bin. Oder vielleicht bloß herauszufinden, wer ich bin und was ich tun sollte.« 
Krisenreif:
Die Charaktere hätten einen Ticken realistischer miteinander umgehen können.

Fazit:
Teri Terry hat mit "Book of Lies" ein gutes Buch abgeliefert, es reicht aber nicht ganz an ihre Dystopie "Gelöscht" heran. Trotzdem bietet es eine spannende Story, interessante Charaktere und eine gute Grundidee.








Kommentare:

  1. Mir hat das Buch auch gefallen und ich mochte das Setting sehr. Das Buch mit einer Dystopie zu vergleichen, finde ich eher kritisch, nur weil es dieselbe Autorin ist. Habe ich jetzt schon öfter gelesen und finde ich nicht ganz fair.

    Liebe Grüße
    Mona

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    1. Ja, da hast du nicht ganz unrecht. Ich fand es etwas schwer, das Genre einzuordnen.
      LG
      Sonja

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